Ferien: Auch Kentern will gelernt sein

Eine sportlich-sonnige Woche am See verbracht haben zehn Mädchen und Jungen im Alter zwischen zehn und 14 Jahren, die gerne auf, am und im Wasser Spaß haben. Sie nahmen am fünftägigen Ferienfreizeit-Camp des Kölner Rudervereins von 1877 (KRV) teil. Unter Anleitung von Rudertrainer René Modrak und Lukas Gässler vom Bundes-Freiwilligendienst unternahmen sie ihre ersten Schritte im Bootssport; jeweils von 9 bis 15 Uhr lief das Feriencamp-Programm. Das Schwimmabzeichen in Bronze war Voraussetzung für die Teilnahme.

"Am ersten Tag haben die Neulinge zunächst einiges über die Technik der Boote selbst gelernt und die Grundtechnik des Ruderns auf dem Ergometer geübt, bis jeder sie ausreichend beherrschte", erläuterte Peter Schelenz vom Ruderverein. "Schon ging es zum ersten Mal in einem Gig-Doppelvierer mit Steuermann auf das Wasser. Es galt, die gelernte Technik vom stationären Rudergerät aufs Rudern im Boot zu übertragen." Dabei wurde das Steuern, das sichere Anlegen und auch das kontrollierte Kentern geübt. "Kinder lernen das Rudern viel leichter als Erwachsene, weil sie dabei nicht so sehr mit dem Kopf an die Sache herangehen", erläuterte Rudertrainer Modrak. Nach dem Mittagessen ging es in den Klettergarten bei der Strandbar "Blackfoot Beach". Ein gemeinsames Grillen mit den Eltern beschloss das Camp dann am letzten Tag.

Einige der Teilnehmer wollen mit dem Rudertraining weitermachen. "Rudern ist echt cool!", hieß es übereinstimmend.

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