Felix Neureuther: Sein neues Leben als Papa

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Das Leben von Ski-Star Felix Neureuther hat sich seit der Geburt seiner Tochter verändert. Wie es ihm als Vater ergeht und was ihm besonders schwerfällt, hat er nun verraten.

Für Ski-Star Felix Neureuther (33) beginnt in Kürze die Olympia-Saison. Er ist dann wieder viel unterwegs und nicht zu Hause bei Lebensgefährtin Miriam Gössner (27) und Töchterchen Matilda, die gerade mal wenige Wochen alt ist. Dem frischgebackenen Papa fällt das nicht leicht. "Ja, das ist absolut hart. Und es tut weh, nicht zu Hause zu sein. Ich vermisse die beiden natürlich, denke sehr oft an sie", erzählt er im Interview mit der "Welt am Sonntag".

Sein neues Leben als Papa

Seit der Geburt seiner Tochter haben sich seine Prioritäten verschoben. "Wenn man Papa ist, geht man sicherlich nicht mehr jedes Risiko ein, schätzt Herausforderungen auf und neben der Piste anders ein. Ich bin schon nachdenklicher geworden, das Vatersein hat mich verändert, das habe ich bereits jetzt nach den wenigen Wochen bemerkt", so Neureuther weiter. Das Skifahren spiele weiterhin eine große Rolle in seinem Leben, doch Tochter Matilda ist klar die neue Nummer eins.

Das Ski-Ass habe "verdammtes Glück", dass Miriam Gössner "voll hinter mir und dem Sport steht". "Ich möchte aber keinesfalls die Momente verpassen, wenn die Kleine anfängt zu krabbeln oder zu laufen. Das ist mir wichtiger als jede sportliche Herausforderung", sagt Neureuther. Da er Gössner das Stillen nicht abnehmen könne, sorge er dafür, dass seine Lebensgefährtin am Abend "auch mal ein oder zwei Stunden früher ins Bett gehen kann - dann schunkle ich die Kleine in den Schlaf. Das ist wunderbar". Der Spitzensportler geht in seiner Vaterrolle förmlich auf.

"Vater zu sein, ist einfach alles - auch eine völlig neue und riesige Verantwortung für mich. Es ist das Schönste, das es gibt", schwärmt der 33-Jährige. Er habe "ein bisschen Respekt" vor dieser neuen Verantwortung, denn er wolle nichts falsch machen. Und eines wünscht er sich besonders für Matilda: "Unsere Tochter soll auf jeden Fall ganz normal aufwachsen - so wie ich damals".

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