FDP steckt mit Parteitag politischen Kurs im Ukraine-Krieg ab

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BERLIN (dpa-AFX) - Mit einem Bundesparteitag bestimmt die FDP am Wochenende ihren weiteren Kurs zur Unterstützung der von Russland angegriffenen Ukraine. Zudem sollen bei dem am Samstag in Berlin beginnenden Treffen ein neuer Generalsekretär und der künftige Bundesschatzmeister gewählt werden. FDP-Chef Christian Lindner, bei dem während einer Reise in den USA eine Corona-Infektion nachgewiesen wurde, soll digital zugeschaltet werden.

Die FDP will auf dem zweitägigen Bundesparteitag eine Forderung nach Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine beschließen. Unter Beachtung mehrerer Kriterien müsse das Land schnell und wirksam unterstützt werden. "Dazu gehören auch die Lieferung schwerer Waffen und die schnelle Bereitstellung von Rüstungsgütern durch die deutsche Industrie, für die Deutschland wie angekündigt die Finanzierung übernimmt", heißt es im Entwurf eines Antrages des Bundesvorstandes.

Auf Vorschlag von Lindner soll am Samstag der designierte Generalsekretär Bijan Djir-Sarai in dem Amt bestätigt werden. FDP-Bundesschatzmeister Harald Christ gibt nach knapp zwei Jahren sein Amt auf. Lindner will den Bundestagsabgeordneten Michael Link für den Posten vorschlagen.

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