FCK distanziert sich von Fanplakat gegen Müller und Fechner

SID
FCK distanziert sich von Fanplakat gegen Müller und Fechner

Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern hat sich mit deutlichen Worten von einem Fanplakat distanziert, das am Sonntag im Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg (0:3) im Gästeblock aufgetaucht war. Auf dem Spruchband hatten Fans die von RB Leipzig zum FCK gewechselten Profis Marius Müller und Gino Fechner verbal angegriffen. "Schon wieder nicht auf den Charakter geschaut. Müller und Fechner, seht zu, dass ihr abhaut", war dort zu lesen gewesen.
"Dass zwei Spieler kurz vor Anpfiff des ersten Saisonspiels von Teilen der eigenen Fans auf diese Art und Weise angegangen werden, ist kontraproduktiv und im Sinne des Vereins nicht zu akzeptieren", teilte der FCK mit. Als Konsequenz sehe der Klub keine Bereitschaft mehr, dem verantwortlichen Fanclub "Pfalz Inferno" Privilegien im Stadion zu gewähren.
An Müller schien der Wirbel um seine Rückkehr vom bei den Fans ungeliebten Klub aus Leipzig nicht spurlos vorbeigegangen zu sein, in Nürnberg verschuldete der Keeper die ersten beiden Gegentore. "Werte wie Respekt und Zusammenhalt, die den FCK seit Jahrzehnten begleiten und die gerade von den Fans immer wieder gefordert werden, wurden mit Füßen getreten", hieß es in der FCK-Stellungnahme weiter.