FCB-Vorstand im Interview - Wacker: "Robben nach China? Da freue ich mich"

Maximilian Koch

Bayern-Vorstand Jörg Wacker spricht im AZ-Interview über die Reise des FC Bayern nach Fernost, das neue Interesse an Südamerika und den möglichen Wechsel eines FCB-Stars in die chinesische Liga.

Jörg Wacker (49) ist seit 2013 Vorstandsmitglied beim FC Bayern und zuständig für die Themen Internationalisierung und Strategie.

AZ: Herr Wacker, letzte Woche trafen Sie Bundeskanzlerin Angela Merkel und den chinesischen Präsident Xi Jinping. Wie wars? Wie ist es um Ihr Chinesisch bestellt? Jörg Wacker: Es war spannend und beeindruckend. Es passiert einem nicht so oft, dass man dem chinesischen Staatspräsidenten und der Bundeskanzlerin die Hand schüttelt und noch ein bisschen Smalltalk macht und über Fußball und den FC Bayern spricht - wirklich außergewöhnlich. Und wenn der chinesische Staatspräsident auch noch weiß, wer der FC Bayern ist und Fragen zum Klub stellt, dann fühlt sich das sehr gut an.

Was will er denn so wissen? Er ist ja bekanntlich ein großer Fußballfan. Dass ich nicht ins Detail gehe, verstehen Sie sicher. Klar ist allerdings: Fußball ist in China gerade ein sehr großes Thema, das nun auch auf die politische Agenda gehievt worden ist.

Letztes Jahr in den USA hieß es: Note 1 mit Stern. Ist das die Benchmark? Das ist immer die Benchmark, wenn Sie beim FC Bayern München arbeiten. 2016 war herausragend, und wir versuchen, erneut eine erfolgreiche Tour auf die Beine zu stellen. Dieses Jahr sind wir nicht nur in China, wir gehen auch nach Singapur. Diese Reise wird sicherlich anders werden, aber ich hoffe wieder auf eine Bestnote.

In den USA haben Sie 109 Fanklubs ... ... über 120 sind es jetzt schon.

Wie ist es in China? In China sind wir erst dabei, das richtig zu verstehen. Dort gibt es keine vergleichbare Fanklub-Kultur. Wir analysieren gerade, wie wir mit unseren Fans besser in Kontakt treten und kommunizieren können.

Kann man denn sagen, wie viele Fans es in China gibt? Bayern-Fans? Aktuelle Statistiken sprechen von Sympathisanten und nicht von Fans.
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