FC-Trainer im Fernsehen: Peter Stöger spielt in der Lindenstraße

Der Trainer des 1. FC Köln wird bald im TV zu sehen sein.

Peter Stöger ist nun auch der erste Trainer des 1. FC Köln mit einer Gastrolle in einer Fernsehserie. „Ich bin ein paar Sekunden in der Lindenstraße zu sehen und habe bei den Dreharbeiten die Produktion nicht extrem gestört“, sagt Stöger und lacht. „Das ist eine neue Erfahrung und das mache ich gern. Ich habe derzeit ja auch Urlaub.“ Mit Lebensgefährtin und Schauspielerin Ulrike Kriegler wirkte er am Freitag in den WDR-Kulissen in Bocklemünd in einer Einstellung vor dem dem Café George mit.

Stumme Rolle

Nachdem sich Stöger am Vorabend noch nach dem Länderspiel Deutschland - Chile im „Sportschau-Club“ mit Moderator Alexander Bommes als fachkundiger, äußerst charmanter und amüsanter Gesprächspartner erwiesen hatte und erst in den frühen Morgenstunden nach Köln zurückgekehrt war, musste er diesmal mit einer stummer Rolle vorlieb nehmen. „Aber die Uli darf auch etwas sagen. Die kann das. Sie kommt ja aus der Sparte. Das haben die hier schon gut eingeteilt.“

Zumindest durfte er etwas mit einem Ball kicken – im Zusammenspiel mit Erkan Gündüz, der in der Lindenstraße den Murat Dagdelen spielt. Der ist erklärter FC-Fan und machte erst einmal ein elfte „mit meinem Lieblings-Trainer“, ehe dann die Kameras liefen und auch noch Gündüz’ Kolleginnen Rebecca Siemoneit-Barum (als Iffi Zenker), Sara Zucchetto (Marcello) und Daniela Bette (Angelina Dressler) ihren Einsatz hatten.

Stöger kann Talent beweisen

Kriegler war mit den schauspielerischen Leistungen ihres Partners durchaus sehr zufrieden. „Er hat noch viel mehr Talent, als er hier zeigen konnte.“ Sie selbst hatte sich über die Anfrage des WDR für einen Gastauftritt („Die Serie kenne ich von Kind an“) gefreut und gleich zugesagt. „Ich hatte die Andrea Spatzek, die Serie die Gabi Zenker spielt, im Verdacht, das angeleiert zu haben. Sie ist ja auch Österreicherin.“

Man kennt sich, so verriet Spatzek am Freitagmorgen, „von einem Promi-Skifahren am Semmering und einem schönen Abendessen in Baden-Baden.“ Ob Krieglers Auftritt in der Lindenstraße fortgesetzt wird, ist noch unklar. „Vielleicht ist das heute ein einmalige Sache, vielleicht auch ein Casting. Ich bin zwar eher ein Live-Typ, aber in dieser Serie würde schon gerne weiter mitmachen.“ Da hätte Stöger nichts gegen. „Dann habe ich sie öfters hier in meiner Nähe.“ 

Ob er sich allerdings noch offiziell von Anthony Modeste vor dessen Wechsel nach China verabschieden kann, wusste Stöger nicht. Auf seinem Plan stand noch ein Vortrag bei Unternehmern über „Führung einer Gruppe und Mannschaftssport“, ehe es für das Paar an diesem Wochenende nochmals für eine Woche zum Heimaturlaub nach Wien geht. Da wolle man in einem kleinen Haus am See sitzen und ein bisschen Golf spielen. Allerdings werde er sich auch im Urlaub weiter mit dem FC beschäftigen. „Ich bin in regem Kontakt mit Manager Jörg Schmadtke. Und mit den Neuzugängen, die derzeit gerüchteweise gehandelt werden, bin ich einverstanden. Das sind alles gute Jungs.“

Die Stöger/Kriegler-Szene wird in der Lindenstraßen-Folge „Freund oder Feind“ gezeigt: am 12. November ,18.50 Uhr, ARD. ...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta