FC-Bosse: "Heldt wollte mit Fahrrad nach Köln kommen"

Horst Heldt ist aktuell Manager bei Hannover 96

In dem Wirrwarr um den geplatzten Wechsel von Hannovers Manager Horst Heldt haben die Bosse des 1. FC Köln ihre Sicht der Dinge dargelegt.

Am Rande der Pressekonferenz zur Freistellung von Peter Stöger stellten Kölns Geschäftsführer Alexander Wehrle und Präsident Werner Spinner klar, dass die Kontaktaufnahme von Heldt ausgegangen sei.

Wehrle mit flapsiger Antwort 

"Am gleichen Tag, nachdem Schmadtke gegangen ist, bekam ich einen Anruf eines Vertrauten von Heldt. Der sagte, dass Heldt sogar mit dem Fahrrad nach Köln kommen würde", sagte Wehrle.

Daraufhin habe Wehrle laut eigener Aussage geantwortet: "Er soll schon einmal seine Reifen aufpumpen."

(Den 1.FC Köln im Alles-oder-Nichts-Spiel der UEFA Europa League bei Roter Stern Belgrad gibt es am 7. Dezember ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1)

Spinner: "Werden bald Lösung haben"

Präsident Spinner fügte hinzu: "Nach dem Anruf an Alex haben wir es an einen Personalberater weitergegeben. Dann hat es ein Gespräch zwischen Heldt und dem FC gegeben. Ich habe ihm die Frage gestellt, ob er wirklich aus seinem Vertrag in Hannover rauskommt. Er hat gesagt 'tausendprozentig'."

Das sein in den folgenden Gesprächen "immer etwas weicher" geworden. "Dann haben wir abgesagt. Wir werden aber bald eine Lösung haben", fuhr Spinner fort.

Wehrle hatte in der vergangenen Woche bereits gesagt, dass der Kontakt von Heldt ausgegangen sei. Hannovers Manager reagierte wenige Stunden später und erklärte, dass ein Headhunter den Kontakt hergestellt habe.