FC Bayern: Thomas Müller dachte 2015 über Wechsel zu Manchester United nach

Louis van Gaal wollte Thomas Müller vor zwei Jahren zu United holen. Müller beschäftigte sich nach eigenen Angaben mit diesem Angebot.

Thomas Müller hat sich nach eigenen Angaben 2015 mit einem Abschied vom FC Bayern München befasst. Inzwischen geht der Offensivspieler aber nicht mehr von einem Wechsel aus.

"Es gab schon den Punkt, als die Thematik vor zwei Jahren aufkam, dass ich mich damit auseinandergesetzt habe", gibt Müller im Interview mit dem kicker zu. Manchester United hatte sich um den Offensivmann bemüht, war letztlich aber mit jeglichen Bemühungen gescheitert.

Der FC Bayern schritt ein, so der Weltmeister: "Da kam vom Verein aber sofort Rückendeckung, und ich bekam zu hören, ich gehöre hierhin. Als ich vom FC Bayern hörte, wir bauen auf dich und du bist ein wichtiger Mann für uns, musste ich aber nicht mehr groß überlegen."

Abschied unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich

Für die Zukunft hat Müller, wie so oft, keinen konkreten Plan. Er merkt aber bezüglich eines Abschieds an: "Ich habe aktuell nicht das Gefühl, dass das passiert, weil ich mich hier sehr wohlfühle." Gleichwohl will er nichts gänzlich ausschließen.

"Wenn dich das Leben irgendwohin verschlägt, dann werde ich es mir auch dort gemütlich machen. Da werde ich den gleichen Grundsatz verfolgen wie hier, nämlich, jeden Tag so viele gute Dinge wie möglich zu erleben", so das Münchner Urgestein.

Bisher ist der 27-Jährige aber froh, nicht ins Ausland gegangen zu sein: "Ich habe den Vorteil, dass ich meine komplette Karriere in München verbracht habe. Der FC Bayern ist im Vergleich zu anderen europäischen Topklubs ein gewachsener Verein, der von einer speziellen Mentalität geprägt ist und bei dem sinnvolle Werte einfließen."

Diese Sicherheit kommt dem Profi entgegen: "Es ist nicht populär, das zu sagen. Aber wir erleben viele Dinge, mit denen andere nicht klarkommen würden. [...] Für die Rahmenbedingungen sollten wir Spieler auf jeden Fall dankbar sein, aber dass wir da sind, wo wir sind, hat auch viel mit Arbeit und Verzicht zu tun."