FC Bayern: Süle über Konkurrenzkampf: "Niemals auf einer Ebene mit Boateng"

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FC Bayern: Süle über Konkurrenzkampf: "Niemals auf einer Ebene mit Boateng"

Der Innenverteidiger will von einem Kampf um einen Stammplatz nichts wissen. Niklas Süle verrät auch, warum er sich für den FC Bayern entschieden hat.

Niklas Süle vom FC Bayern München hat eine Kampfansage in Richtung Jerome Boateng hinsichtlich eines Duells um einen Stammplatz bei den Bayern und in der deutschen Nationalmannschaft vermieden. Der 22-Jährige sieht den Weltmeister noch auf einem ganz anderen Niveau.

Süle absolvierte in dieser Saison bei den Bayern bereits neun Bundesligaspiele, bei sechs davon stand er in der Startelf. Zuletzt hatte er auch in der deutschen Nationalmannschaft beim Freundschaftsspiel gegen Frankreich in Köln die Innenverteidigung mit Mats Hummels gebildet.

Einen Zweikampf mit Jerome Boateng in der Nationalmannschaft und im Verein sieht Süle dennoch nicht: "Nein, keineswegs. Wenn ich mal ansatzweise das erreichen kann, was Jerome erreicht hat, dann bin ich sehr zufrieden mit meiner Karriere", sagte er nach dem überzeugenden 3:0-Sieg des FC Bayern am 12. Spieltag der Bundesliga gegen den FC Augsburg in der Mixed Zone der Allianz Arena.

Den Vergleich mit dem Triplesieger und Weltmeister scheut der 22-Jährige: "Ich würde mich niemals auf eine Ebene mit ihm stellen. Wenn Jerome fit ist, ist er einer der besten Innenverteidiger der Welt. Und ich bin froh, dass ich trotzdem das Vertrauen bekomme, weil wir unheimlich viele Spiele dieses Jahr haben, in denen jeder gebraucht wird. Ich bin sehr zufrieden mit meinen Einsatzzeiten."

Süle entschied sich auch wegen Hummels und Boateng für Bayern

Davon, dass er Hummels und Boateng nun permanent als Kollegen um sich herum habe, könne er nur profitieren: "Das hilft mir unheimlich. Ich habe mich deswegen unter anderem deswegen für den Wechsel hierher entschieden, weil ich mit den zwei besten Verteidigern, die es auf der Welt gibt, immer an einer Seite spielen kann. Viele haben mir nicht zugetraut, dass ich so viele Spiele mache. Ich habe es mir zugetraut, da ich immer an mich geglaubt habe und wusste, was ich kann. Ich bin sehr zufrieden, hier zu sein."

Vom Weltmeister-Duo könne er noch einiges lernen: "Ich trainiere tagtäglich mit den beiden. Ich bin mit 22 noch ein junger Spieler. Da schaut man auf jede Aktion, auf die Körpersprache, die sie auch im Training zeigen. Das ist sehr professionell, wie sie jedes Training angehen. Da habe ich mich weiterentwickelt."

Mittlerweile nehme er "alles ein bisschen ernster als ich das teilweise früher genommen habe, auch mit Ernährung beispielsweise. Da kann ich mir viel abschauen von den beiden."