FC Bayern München: Olaf Thon sieht Niko Kovac als ideale Lösung für die Heynckes-Nachfolge

Die Bayern haben offenbar ihren neuen Trainer gefunden. Kovac soll es wohl werden, Ex-Spieler Olaf Thon sieht das als sehr gute Lösung an.

Olaf Thon sieht in Niko Kovac die optimale Lösung für den FC Bayern München. Der Trainer von Eintracht Frankfurt wird aktuell als Nachfolger von Jupp Heynckes gehandelt. Vor allem in seiner Vergangenheit als Spieler bei den Münchnern sieht Thon einen großen Vorteil für den Kroaten. 

"Jetzt übernimmt ein junger Mann, der neue Dinge und neue Ideen mit einbringen wird, gemeinsam mit Salihamidzic. Bayern geht damit den richtigen Weg: auf die Jugend zu setzen und sich zu öffnen für das Neue", sagte Thon bei Sport1.

Der TV-Experte macht sich keine Sorgen um eine etwaige Unerfahrenheit des Kroaten: "Der Fußball entwickelt sich rasant weiter. Da kann man nicht nur auf Trainer setzen, die irgendwann mal die Champions League erreicht haben. Ancelotti lässt grüßen."

Kovac länger bei Bayern als Tuchel bei PSG?

Thon sieht obendrein eine Stärke Kovacs darin, dass der aktuelle Frankfurt-Trainer den FC Bayern aus Spielerzeiten kennt. Er wisse um die besondere Kader-Situation der Bayern: "Kovac hat die Erfahrung als Spieler bereits mitgemacht, dass man als Star nicht immer spielt."

Ähnliches komme im Fall ihrer Vertragsverlängerungen sicher vermehrt auch auf die Routiniers Franck Ribery und Arjen Robben zu, dies den beiden Flügelspielern zu vermitteln stelle laut Thon eine große Herausforderung dar. Darüber hinaus geht Thon gar eine interessante Wette ein: Thomas Tuchel werde nicht so lange bei PSG bleiben wie Kovac beim FC Bayern.

Wird Tuchel Bayern-Absage bereuen?

Der ehemalige Trainer des BVB hatte dem FC Bayern abgesagt. "Mein Gefühl sagt mir, dass Tuchel das bereuen wird. Beim FC Bayern die Möglichkeit zu haben, eine neue Ära einzuläuten und zu prägen, an die bisherigen Erfolge anzuknüpfen, das Triple anzugehen, ist ein Traum", sagte Thon.

Er meinte: "Ich wünsche Thomas Tuchel selbstverständlich auch das Beste, aber die Konstellation in Paris ist nicht so wie beim FC Bayern, wo der Präsident sagt, wir wollen eine Familie werden. Da geht es weniger um Liebe oder das Herz, sondern nur um zählbaren Erfolg."