FC Bayern: Joshua Kimmich kontert Mehmet Scholls Greta-Thunberg-Aussage

Zuletzt ließ Ex-Profi Mehmet Scholl mit einem Vergleich zwischen Greta Thunberg und Joshua Kimmich aufhorchen. Nun äußerte sich der Nationalspieler.

Joshua Kimmich hat entspannt auf die Aussage von Mehmet Scholl reagiert, der ihn als "Greta Thunberg des deutschen Fußballs" bezeichnete. Jeder "hat seine eigene Meinung, die kann man auch äußern", sagte er nach dem Spiel gegen Leipzig zu Sky.

Ex-Bayern-Profi Scholl hatte in seiner Bayern-2-Show "Mehmets Schollplatten" Kimmichs Auftreten kritisiert: "Nach den ganzen Äußerungen und Interviews und allem, das war ein bisschen viel für mich." Kimmich sei "derjenige, der glaubt, mit seinen 24 Jahren permanent den Finger in die Wunde legen zu müssen, was ich schwierig finde". Dafür sei er "noch nicht gestanden genug. Die Leistung passt einigermaßen. Nur: Wo führt es hin? Du bist noch kein Schweinsteiger."

FCB - Kimmich als Führungsspieler? Flick: "Mag Spieler, die vorangehen"

Auf Nachfrage von Sport1 sagte Kimmich: "Natürlich ist es schwierig mit 18, 19, Verantwortung zu übernehmen. Aber ansonsten kann man in jedem Alter Verantwortung übernehmen, egal ob im Fußball oder sonst irgendwo im Beruf." Er glaube nicht, dass man sich vor Verantwortung drücken sollte, "nur weil man jung ist". Der mittlerweile 25 Jahre alte Schwabe bestritt bereits 133 Bundesliga-Spiele und 41 Partien in der Königsklasse.

Bereits zuvor war FCB-Trainer Hansi Flick seinem Führungsspieler zur Seite gesprungen und dessen Verhalten gelobt: "Joshua ist ein wichtiger Spieler. Er hat eine Schlüsselposition. Ich mag Spieler, die vorangehen und ihre Meinung sagen. Er ist auf einem sehr guten Weg, ich bin mit seiner Entwicklung sehr zufrieden."