FC Bayern im Derby gegen Augsburg gewarnt

Der FC Bayern führt die Liga an - im bayerischen Derby geht es gegen den FC Augsburg

Am 12. Spieltag der Bundesliga trifft Tabellenführer Bayern München im bayrischen Duell auf den FC Augsburg (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) und kann die Spitzenposition ausbauen.

Die Münchner sind das beste Heimteam der Liga. Sie gewannen vier ihrer fünf Spiele. Für Augsburgs stehen in Münchens Arena fünf Niederlagen zu Buche. Nur im Mai 2015 gelang ein sensationeller 1:0-Sieg.

Bayern-Trainer Jupp Heynckes ist über den Gegner voll des Lobes. "Ich was sehr beeindruckt, wie Augsburg konzipiert ist. Sie haben eine klaren Plan. Sind wahnsinnig ehrgeizig und aggressiv und haben richtig gute Spieler. Wir müssen sehr gut vorbereitet sein" sagte Heynckes.

FCA-Coach Manuel Baum fordert eine Besinnung auf die Stärken. "Das A und O wird sein, dass wir unsere Kernmentalitäten an den Tag legen: Leidenschaft und Aggressivität in den Zweikämpfen", gibt Baum vor.

Leverkusens will Serie ausbauen

Bayer Leverkusen trifft auf den Tabellenzweiten RB Leipzig (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER).

Die aufstrebenden Leverkusener wollen gegen die Sachsen zeigen, dass sie mit der Liga-Spitze mithalten können. Zu Hause ist die Werkself bis dato ungeschlagen, entsprechend selbstbewusst geht Bayer das Spiel an.

"Leipzig ist da, wo Leverkusen gerne wäre. Am Samstag haben wir die Chance, zu zeigen, dass wir da hingehören. Wenn wir die Punkte hier lassen, haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht", gibt sich Bayer-Coach Heiko Herrlich angriffslustig. 

Sein Kollege Ralph Hasenhüttl sieht den Gegner bereits auf Augenhöhe. "Es ist nicht zu übersehen, dass es Leverkusen in diesem Jahr sehr gut macht. Sie haben die Qualität, in der Champions League zu spielen", zeigt der Österreicher seine Wertschätzung für die Rheinländer.

Köln unter Siegzwang

Ganz andere Sorgen plagen das Schlusslicht 1.FC Köln. Beim Gastspiel in Mainz (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) helfen nur drei Punkte, um den Anschluss an die Abstiegs-Konkurrenten nicht komplett zu verlieren.

Mainz steht selbst mit einer durchwachsenen Heimbilanz da, drei Siegen stehen einem Unentschieden und zwei Niederlagen gegenüber. Für einen Sieg müssten die Kölner ihre bisherige Auswärtsschwäche überwinden (ein Unentschieden, fünf Niederlagen).

Mainz-Trainer Sandro Schwarz ist dennoch gewarnt. "Wir wissen genau, dass es eine extrem schwierige Aufgabe wird. Köln hat viele Spiele knapp verloren und hatte immer wieder Phasen, in denen sie am Ergebnis dran waren", sagt Schwarz.

Peter Stöger appelliert an die Stärke seiner Kölner: "Wenn wir unsere Dinge, die wir glauben, besser machen zu können, auch umsetzen, haben wir unsere Möglichkeiten, am Samstag zu gewinnen."

Verfolgerduell in Sinsheim

In Sinsheim steigt das Verfolgerduell zwischen 1899 Hoffenheim und Eintracht Frankfurt (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER). Mit der Eintracht kommt ein seit fünf Spieltagen ungeschlagenes Team, Hoffenheim will dagegen den Schwung des 3:0-Sieges in Köln vom letzten Spieltag mitnehmen.

Zuvor war die Nagelsmann-Truppe vier Mal in Folge sieglos geblieben.

Der Respekt vor dem Gegner ist bei Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann enorm: "Die Eintracht hat einen sehr guten Trainer und ein starkes Team dahinter. Niko Kovac lässt sich immer etwas einfallen."

Der Gelobte gab die Komplimente zurück: "Wir haben uns gut auf Hoffenheim vorbereitet. Aber Julian Nagelsmann lässt sich gerne Denkaufgaben für seine Kollegen einfallen."

Kellerduell in Wolfsburg

Bei der Begegnung zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Freiburg (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) geht es um das sportliche Überleben.

Die Wölfe sind unter Trainer Martin Schmidt zwar nach wie vor ungeschlagen, jedoch auch noch ohne Sieg.

Schmidt will den Ruf des Unentschieden-Königs loswerden: "Wir haben sehr viele gute Spiele, aber natürlich auch Fehler gemacht. Wenn man allerdings sieht, wie die Entwicklung der Mannschaft voranschreitet, dann werden wir sehr bald ernten, was wir in den vergangenen Wochen gesät haben."

"Wolfsburg wird den Weg nach vorne suchen und attackieren", sagte SC-Trainer Christian Streich. Seine Mannschaft müsse "super verteidigen, aber wir wollen auch agieren und es von der ersten Minute an vorwärts gewandt angehen".