FC Barcelona dementiert Organhandel-Vorwürfe im Fall von Eric Abidal

Hat der erkrankte Eric Abidal von einer illegal beschafften Leber profitiert? Der FC Barcelona dementiert jetzt jegliche Vorwürfe.

Der FC Barcelona hat Vorwürfe, wonach der heutige Sportdirektor Eric Abidal während seines Kampfes gegen den Krebs vor sieben Jahren von einer illegal beschafften Leber profitiert haben soll, zurückgewiesen.

"Wir dementieren entschieden jegliche Unregelmäßigkeiten, so wie es auch schon der Beschuldigte selbst und die Verantwortlichen der Hospital Clinic Barcelona getan haben", ließ der Klub auf der offiziellen Vereins-Homepage verlauten.

Barcelona bedauert "Ungenauigkeit der Informationen" im Fall Abidal

Desweiteren hieß es in dem Statement, dass die Informationen die "Ehrenhaftigkeit von Eric Abidal, allen an der Transplantation beteiligten Stellen, des FC Barcelona sowie seines Ex-Präsidenten Sandro Rosell" in Misskredit bringen würden. Außerdem bedauerte man "die Ungenauigkeit bei der Verbreitung von Informationen zu einem derart sensiblen Thema".

Beim ehemaligen Barca-Profi wurde 2011 ein Tumor an der Leber diagnostiziert und in der Folge ohne Komplikationen entfernt. Dennoch musste sich der damals 32-Jährige 2012 erneut unters Messer legen und einer Transplantation unterziehen.

Für die Katalanen absolvierte der Champions-League-Sieger insgesamt 193 Partien und ist seit Anfang Juni der neue Geschäftsführer Sport bei Barca.