FC Arsenal hofft auf mildere Strafe für Pierre-Emerick Aubamyang

Nach seinem Foul an Max Meier wurde Pierre-Emerick Aubameyang für drei Spiele gesperrt. Der FC Arsenal hofft nun auf eine Reduzierung der Strafe.

Der FC Arsenal hofft nach der Roten Karte im Spiel gegen Crystal Palace auf eine Reduzierung der Strafe von Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang. Der Gabuner wurde von der englischen FA für drei Spiele gesperrt nachdem er beim 1:1-Remis gegen die Eagles Max Meier rüde gefoult hatte.

Aubameyang wurde von Schiedsrichter Paul Tierny zunächst nur mit einer Gelben Karte bedacht. Nach einer VAR-Review revidierte der Offizielle jedoch seine Entscheidung und verwies den Ex-Dortmunder aufgrund eines gefährlichen Treffers am Sprunggelenk des Platzes.

Arsenal-Trainer Mikel Arteta nimmt Aubameyang nach Roter Karte in Schutz: "War nicht seine Absicht"

Meier musste nach der Aktion ausgewechselt werden. Arsenal-Trainer Mikel Arteta erklärte im Anschluss: "Ich habe es gerade gesehen und es sah widerlich aus, um ehrlich zu sein. Ich kenne Auba und weiß, dass es nicht seine Absicht war, so einzusteigen."

Er hoffe zudem, dass sich Max Meier bei dem Foul nicht verletzt hat und entschuldigte sich bei dem Deutschen. Zum Eingriff des VAR sagte Arteta: "Die Entscheidung wurde getroffen und wir müssen sie akzeptieren."

Während sie den Platzverweis akzeptieren, sind die Verantwortlichen der Londoner jedoch trotzdem der Meinung, dass die Sperre von drei Spielen für Aubameyang übertrieben ist. Die Gunners wollen zwar keinen Einspruch einlegen, um die Sperre vollständig aufheben zu lassen, sehen aber genügend mildernde Umstände, die für eine Reduzierung des Strafmaßes sprechen.

Nach Roter Karte gegen Crystal Palace: Arsenal hält Drei-Spiele-Sperre für nicht gerechtfertigt

So ist der Verein nicht der Ansicht, dass Aubameyang bei seinem Einsteigen mit übertriebener Härte in den Zweikampf gegangen ist. Zudem führe das Betrachten der Slowmotion-Aufnahme zu einer falschen Vorstellung der Schwere des Vergehens.

Arsenal ist demnach der Meinung, dass es genügend Beispiele gebe, bei denen ein VAR-Einsatz in vergleichbaren Situationen zu keiner Roten Karte geführt habe. Als Belege wollen die Nordlondoner zwei Aktionen gegen ihre Spieler Matteo Guendouzi beim Spiel gegen Norwich City und Nicolas Pepe beim Sieg gegen West Ham im vergangenen Monat anführen.

Auch ein hartes Einsteigen von Liverpools Andy Robertson gegen Tottenhams Japhet Tanganga am vergangenen Samstag blieb unbestraft und könnte Aubameyang entlasten.

Sollte der Versuch keinen Erfolg haben, wird Aubameyang die kommenden drei Spiele der Gunners in der Premier League gegen Sheffield United und den FC Chelsea sowie die FA-Cup-Partie gegen Bournemouth aussetzen müssen.