FC Arsenal gegen den 1. FC Köln ohne Mesut Özil

Der FC Arsenal droht im Sommer die zwei Leistungsträger Özil und Sanchez zu verlieren. Nun hofft man offenbar doch noch auf eine Verlängerung.

Bundesligist 1. FC Köln bekommt es bei seinem Comeback im Europapokal nicht mit Weltmeister Mesut Özil zu tun. Der 28-Jährige wird nicht im Kader des FC Arsenal für das Gruppenspiel in der Europa League am Donnerstag (21.05 Uhr im LIVETICKER) stehen, das bestätigte der englische Topklub am Mittwoch.

Neben Özil schont Teammanager Arsene Wenger einige weitere Profis: Auch der frühere Mönchengladbacher Granit Xhaka und Torhüter Petr Cech sowie Alexandre Lacazette, Danny Welbeck und Aaron Ramsey werden fehlen. Laurent Koscielny ist zudem gesperrt.

"Wir nehmen die Europa League natürlich ernst und wollen jeden Wettbewerb gewinnen, in dem wir antreten", unterstrich Wenger allerdings. Arsenal, Stammgast in der Champions League, spielt erstmals seit 2000 wieder nur im "zweitklassigen" internationalen Wettbewerb. Im Jahr 2000 hatte der Klub den UEFA-Cup gewonnen, den Vorläufer der Europa League.

Der deutsche Weltmeister Per Mertesacker darf sich in der Innenverteidigung Hoffnung auf einen Einsatz machen. Der frühere Nationalspieler war bislang lediglich beim Gewinn des Community Shields gegen den FC Chelsea (5:2 n.E.) zum Einsatz gekommen.

Wenger warnt vor Köln

Trotz des Fehlstarts der Kölner mit drei Liga-Niederlagen in Folge sei der Bundesligist indes ernstzunehmen, sagte Wenger: "In so einer Phase ist es immer günstig, wenn du in einem anderen Wettbewerb antreten kannst, weil du dort nicht so unter Druck stehst. Köln hat eine sehr bewegliche Mannschaft, und sie haben nichts zu verlieren."

Köln hatte sich als Fünfter der vergangenen Bundesligasaison direkt für die Gruppenphase qualifiziert und tritt damit erstmals seit 25 Jahren wieder im Europacup an. "Das ist immer noch ein großer Verein für mich, der viele große Spieler hervorgebracht hat", sagte Wenger: "Ich erinnere mich an Hannes Löhr, Wolfgang Overath und natürlich an Lukas Podolski, der auch bei uns gespielt hat."