Fast zwei Drittel der Deutschen spielen Gesellschaftsspiele

Klassiker wie Monopoly sind trotz digitaler Spiele weiterhin sehr beliebt

Mensch ärgere dich nicht: 62 Prozent der Deutschen spielen häufig oder gelegentlich Gesellschaftsspiele, wie eine am Dienstag in Hamburg veröffentlichte Studie des Marktforschungsinstituts Splendid Research zeigt. In Zeiten digitaler Spielewelten werden dabei Klassiker offenbar nicht langweilig, den am beliebtesten sind nach wie vor Monopoly, das Platz eins belegt, sowie Uno, Kniffel, Mensch ärgere Dich nicht oder Rommé.

Gut 29 Prozent der Deutschen greifen häufig zu Spielbrett oder Karten, ein weiteres Drittel (33 Prozent) tut das zumindest gelegentlich. Vor allem Eltern setzen sich regelmäßig mit ihren Kindern zusammen, um Figuren zu verschieben oder Karten abzulegen. 40 Prozent spielen mehrmals im Monat, während es bei den restlichen Erwachsenen nur 25 Prozent sind.

Mehr als jeder Zweite hat demnach Spaß an Quiz- und Wissensspielen. Platz zwei erreichen Logikspiele mit 47 Prozent, auf Platz drei landen die Strategie- und Aufbauspiele, die 38 Prozent mögen. Immerhin mehr als in Drittel (39 Prozent) der Deutschen geben zu, dass sie sich schon einmal so sehr über ein Spiel geärgert haben, dass sie dieses abgebrochen haben. Die Marktforscher befragten im November mehr als tausend Bundesbürger zum Thema Gesellschaftsspiele.