Fast jeder Vierte geht von nötiger staatlicher Unterstützung im Ruhestand aus

Ältere Frau in Bayern

Fast jeder vierte Deutsche geht einer Umfrage zufolge davon aus, im Ruhestand auf staatliche Unterstützung angewiesen zu sein. 24 Prozent gaben dies in einer Befragung durch das Institut Emnid im Auftrag von Fidelity International an, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Demnach gaben auch 34 Prozent der unter 65-jährigen Befragten an, sie müssten im Alter etwas dazu verdienen, weil das Geld sonst nicht reiche.

Wie die Studie weiter ergab, fühlen sich die Menschen in Thüringen und Hessen am besten für das Alter abgesichert. Am unteren Ende der Skala rangieren die Berliner auf dem vorletzten und die Bürger in Sachsen-Anhalt auf dem letzten Platz. Insgesamt gaben 45 Prozent der Befragten und damit fast jeder Zweite an, gar nicht für die Altersvorsorge zu sparen, weil kein Geld dafür da sei. 35 Prozent sagten zudem, sie wollten ihr "Geld lieber jetzt ausgeben", als es für die Zukunft zu sparen.

Die Angaben entstammen dem Verantwortungsbarometer Deutschland, dazu wurden gut 3200 Bundesbürger befragt. Die Stichprobe variierte aber bei einzelnen Fragen, außerdem waren Mehrfachantworten möglich.