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Farke nimmt Diskussionen "nicht persönlich

Farke nimmt Diskussionen "nicht persönlich
Farke nimmt Diskussionen "nicht persönlich

Trainer Daniel Farke vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach hat die Gerüchte um seine Person nach eigener Aussage gelassen aufgenommen. "Das ist gar nicht mein Thema. Ich bin weit davon entfernt, irgendwelche Dinge persönlich zu nehmen", sagte der 46-Jährige am Freitag und ergänzte: "Ich bin für Gerüchte und Spekulationen nicht zuständig."

Nach dem 2:5-Debakel bei Borussia Dortmund hatte es Spekulationen um einen vorzeitigen Abschied Farkes gegeben. Am Montag bekräftigte Sportdirektor Roland Virkus in der Rheinischen Post, dass eine Trennung vor dem Saisonende "nicht zur Debatte" stehe. Nach den noch ausstehenden Spielen bei Bayer Leverkusen am Sonntag (19.30 Uhr/DAZN) und gegen den FC Augsburg soll eine Analyse erfolgen.

"So eine Analyse ist eine ganz normale Geschichte. Da geht es um alles und nicht allein um den Trainer", stellte Virkus am Freitag klar und ergänzte: "Wir lassen uns Zeit. Das geht nicht an einem Tag." Detaillierter wollte sich der Sportchef zur Zukunft Farkes nicht äußern.

Mit Blick auf das Wochenende hätte Farke dem rheinischen Rivalen aus Leverkusen den Einzug ins Europa-League-Finale gegönnt. "Ich hätte es lieber gesehen, dass Leverkusen ins Finale eingezogen wäre, dann wäre der Fokus ein bisschen von diesem Bundesliga-Spiel weggekommen", sagte der Coach. Bayer war am Donnerstag nach dem 0:0 gegen AS Rom im Halbfinale ausgeschieden.

Personell kann Farke aller Voraussicht nach auf den zuletzt leicht angeschlagenen Vizeweltmeister Marcus Thuram zurückgreifen. Torhüter Jonas Omlin wird wegen Oberschenkelproblemen wie zuletzt in Dortmund fehlen.