Farbwechsel in Washington: Darum erstrahlte das Weiße Haus in Pink

In ungewohnter Optik zeigte sich am Sonntag Washingtons berühmtestes Haus. (Bild: AP Photo/Carolyn Kaster)

Farbwechsel in der Präsidentenresidenz: Das Weiße Haus erstrahlte am Sonntag in knalligem Pink. Der ungewohnte Farbton hatte einen guten Zweck.

Warum aus dem Weißen Haus ein pinkes Haus wurde, erklärte First Lady Melania Trump in einem Tweet am 2. Oktober: „Zu Ehren des Nationalen Brustkrebs-Monats haben wir das Weiße Haus in Pink beleuchtet“, so die Präsidentengattin.

„Im Oktober versuchen wir, für Brustkrebs zu sensibilisieren und ermutigen Leute, Maßnahmen zu ergreifen, um dessen Risiko zu reduzieren“, so Melania Trump in einem Statement. „Ich ermutige alle Frauen, mit ihren Gesundheitsdienstleistern über Mammografien zu sprechen und über alle anderen Methoden, die zur Früherkennung und Risikoreduzierung führen“, zitiert sie die US-Polit-Website „The Hill“.

Die eigenartige Färbung des Weißen Hauses im Oktober ist indes nichts Neues: Unter George W. Bush leuchtete das Weiße Haus 2008 erstmals pink. Sein Nachfolger Barack Obama setzte diese Tradition fort.

Nicht nur wegen dieser Aktion wird das Thema aktuell in den Medien diskutiert: Vergangene Woche gab Schauspielerin Julia Louis-Dreyfus („Seinfeld“, „Veep“) ihre Brustkrebserkrankung bekannt. „Eine von acht Frauen bekommt Brustkrebs. Heute bin ich die eine“, schrieb die Schauspielerin auf Facebook und machte darauf aufmerksam, wie notwendig ein gutes Gesundheitssystem ist.

Dreyfus, die in der Serie „Veep“ (ein Ausdruck für Vizepräsident) die Vize- und spätere Präsidentin der USA spielt, bekam daraufhin Unterstützungserklärungen aus der Politik. „Wir Veeps halten zusammen. Jill und ich, die ganze Biden-Familie, sind bei dir, Julia“, twitterte Ex-Vizepräsident Joe Biden.

Auch die ehemalige Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton meldete sich auf Twitter zu Wort: „Julia, du bist in unseren Gedanken und Gebeten. Inspiriert (…) davon, dass du deine Plattform in schweren Momenten für Gutes nutzt“, schrieb Clinton.