"False-Flag"-Aktionen bei G20-Krawalle? Rechtsextreme Gruppierungen beteiligt

Es waren erschreckende Bilder, die während des G20-Gipfels Anfang Juli in Hamburg um die Welt gingen. An den Straßenschlachten mit der Polizei sollen nicht nur gewaltbereite Linke, sondern auch rechtsradikale Gruppierungen beteiligt gewesen sein.

Das rechtsextremistische “Antikapitalistische Kollektiv” hat seine Teilnahme an den Krawallen gegenüber dem Portal “Thüringen24” sogar zugegeben. Beim AKK handelt es sich laut dem baden-württembergischen Verfassungsschutz um ein Bündnis, “welches ein Sammelbecken für verschiedenste rechtsextremistische Gruppierungen und Einzelpersonen ist”.

Offiziell beteiligt war auch die Jugendorganisation der NPD. Die Jungen Nationaldemokraten brachten sich laut eigener Angabe aktiv bei der Unterstützung von Anti-G20-Protesten ein – gewalttätig wollen sie dabei aber nicht geworden sein.

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Die Schäden durch die Krawallen waren beträchtlich. (Bild: Christian Charisius/dpa)

Konkrete Zahlen bleiben (vorerst) aus

Wie viele Mitglieder dieser rechten Gruppierungen in Hamburg dabei waren, ist unklar. Auch, welche Aktionen von den Rechtsradikalen ausgingen.

Konkrete Details kann man nicht erwarten, da sowohl die AKK wie auch die Jungen Nationaldemokraten eine Strafverfolgung fürchten.

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