Falsches Ziel: Google Maps schickte Touristen in die Pampa

Praktisch. Aber auch immer zuverlässig? Auf „Google Maps“ will kaum jemand verzichten. (Bild: AP Photo)

Nein, damit hatten sie nicht gerechnet. Eine Gruppe von Touristen wollte unbedingt zu den berühmten Blue Mountains westlich von Sydney fahren. Das Panorama dort ist einzigartig, die Natur von urtümlicher Schönheit. Allerdings kamen die Reisenden nie in dem Gebirge an. Stattdessen strandeten sie rund 30 Kilometer südlich der Blue Mountains in einer winzigen Sackgasse in dem Dörfchen Dargan.

Dort hingeschickt wurden sie von Google Maps. Offenbar vertrauten die Touristen der digitalen Karte bedingungslos. Ein Fehler, wie sich herausstellte. Denn wer bis vor kurzem “Blue Mountains” in die Suchleiste der Google-App eintippte, wurde nicht dorthin geschickt, sondern in besagte Ortschaft im Bundesstaat New South Wales.

Dieses Panorama wollten die Touristen eigentlich bestaunen. (Bild: ddp Images)

Wie von der Mediengruppe “Fairfax” berichtet, handelte es sich um einen Softwarefehler in Google Maps. Bereits in den Jahren 2015 und 2016 sollen Einwohner von Dargan ein erhöhtes Reiseaufkommen bemerkt haben, wie der “Sydney Morning Herald” schreibt. Im Austausch mit den Touristen stellte sich dann heraus, dass Google Maps die Reisenden fehlleitet.

Zu diesem Zweck hatten die Bewohner von Dargan bereits 2016 ein Schild für die Touristen errichtet, um diesen anzuzeigen, dass sie hier nicht in den Blue Mountains waren. Inzwischen hat Google den Fehler behoben, nachdem einige Beschwerden über die App eingegangen waren. In Zukunft müssen Blue-Mountain-Touristen keinen meilenweiten Umweg mehr machen, um an ihr Ziel zu gelangen.

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