Angebot erhöht! Meyers Zukunft vor Entscheidung

Die Zukunft von Max Meyer auf Schalke soll sich bald entscheiden

Sportvorstand Christian Heidel vom Bundesligisten Schalke 04 hat eine baldige Entscheidung in der Personalie Max Meyer (22) angekündigt.

Angeblich will der Verein sich eine Verlängerung des zum Saisonende auslaufenden Vertrags einiges kosten lassen. Nach Angaben der Bild hat der Klub dem 22-Jährigen ein neues Angebot unterbreitet, das Meyer ein Gehalt von 5,5 Millionen Euro zusichert.

"Max wird sich in Kürze entscheiden, ob er über den Sommer hinaus auf Schalke bleiben möchte", sagte Heidel im Interview mit Amazon Music: "Max ist hier sehr glücklich, Schalke ist sein Zuhause. Wir versuchen, ihm das wirtschaftlich so schmackhaft zu machen, wie wir es können". Der Vertrag des Nationalspielers läuft am Saisonende aus.

"Er spielt die beste Saison seines Lebens. Der Trainer hat für ihn eine Position gefunden, an die Max nicht geglaubt hat. Ich persönlich auch nicht. Ich glaube, niemand hätte das", sagte Heidel. Meyer feierte 2013 mit 17 Jahren im Champions-League-Achtelfinale gegen Galatasaray Istanbul sein Debüt bei den Schalker Profis.

Schalke will nach dem Verlust von Leon Goretzka (im Sommer zu Bayern München) den Abgang eines weiteren Leistungsträgers unbedingt verhindern.

Höwedes forciert Leihgeschäft

Zudem stellte Heidel nochmals klar, dass die Leihe von Weltmeister Benedikt Höwedes zum italienischen Rekordmeister Juventus Turin nicht von Schalke ausging.

"Er hat mir in einem sehr langen Gespräch bei mir zuhause erklärt, dass es ihm um die Weltmeisterschaft ging und er nicht das Gefühl hatte, bei uns eine hohe Wahrscheinlichkeit auf Spiele zu haben", sagte Heidel: "Ich habe ihm klar gesagt, dass wir dieses Leihgeschäft mit Juventus eigentlich nicht machen wollen. Er hat aber dringlich darum gebeten und wir wollten schlussendlich nicht dafür verantwortlich sein, ihm die WM zu verbauen, sollte er nicht die notwendigen Einsätze bekommen."

Heidel: "Dortmund tut uns leid"

Die aktuelle Streikthematik bei einigen Transfers im In- und Ausland sieht Heidel nicht als dramatisch an: "Die Jungs, die glauben, diesen Weg bestreiten zu müssen, sind die absolute Minderheit. Dass es Dortmund mit merkwürdigen Wechseln zweimal betroffen hat, tut uns leid. Ich bin mir aber sicher, dass es so etwas vor zehn Jahren auch schon gab, es hat nur niemand mitbekommen oder es hat keinen interessiert."

Die ehemaligen Dortmunder Ousmane Dembele (FC Barcelona) und Pierre-Emerick Aubameyang (FC Arsenal) hatten vor ihren Wechseln ihren Abschied vom BVB provoziert.