Fahrzeughersteller sind drauf und dran, die Autoversicherungsbranche umzukrempeln

·Lesedauer: 3 Min.

BRÜSSEL, October 05, 2021--(BUSINESS WIRE)--Vergangene Woche gab Elon Musk seine Intentionen für Tesla bekannt, eine PAYD-Versicherungspolice (PAYD für ‚Pay As You Drive‘) ab Oktober in Texas einzuführen. Dieser Plan folgt auf die kürzlich von General Motors und Ford lancierten Programme für Telematik-Versicherungen. Der Wandel hin zur Embedded Connectivity wirkt sich nun letztendlich auch auf den Versicherungsbereich aus.

Während den neuesten Recherchearbeiten, stellte die PTOLEMUS Consulting Group fest, dass die Telematikversicherung traditionelle Autoversicherungen zunehmend ersetzt - getrieben einerseits durch die COVID-Pandemie, aber auch durch Initiativen von Fahrzeugherstellern selbst.

Die Connected Auto Insurance Global Study legt offen, dass über 50% der Neugeschäfte von Versicherern Telematikversicherungen sind. Des Weiteren haben mindestens 13 Fahrzeughersteller in den letzten zwei Jahren Telematikversicherungsprodukte eingeführt, die allesamt auf vom Hersteller eingebaute Konnektivität setzen.

Dr. Andrew Jackson, Research Director, erklärt: „Als die Nutzungsrate von Kraftfahrzeugen während der COVID-19-Lockdowns einbrach, verlangten Versicherungsnehmer Tarife, die auf tatsächlich zurückgelegten Strecken basierten. Fahrzeughersteller haben diese Lücke geschlossen und in einer klaren Absichtserklärung nutzt die Hälfte aller herstellerinternen PAYD-Programme nur Connected-Car-Daten, wobei Versicherer und Telematikdienstanbieter aus der Gleichung entfernt werden."

Mindestens 17 Fahrzeughersteller verkaufen Connected-Car-Dienste mit Versicherungen basierend auf dynamischer Preisgestaltung, die bereits bei Ford, General Motors, Kia, Hyundai, Mercedes-Benz, Stellantis, Tesla, Toyota und Volkswagen erhältlich sind. Viele Autohersteller sind zudem Versicherungspartnerschaften eingegangen (z.B. Ford mit Arity, General Motors mit American Family, Ford mit Octo Telematics, PSA mit AXA, Daimler mit SwissRE).

Dr. Jackson schloss: „Man sollte bedenken, dass die Versicherung in der Regel 10-15% der Anschaffungs- und Betriebskosten eines Fahrzeugs ausmacht. Die Möglichkeit, diesen Teil zu verringern, würde somit einen wesentlichen positiven Effekt auf den Absatz von Fahrzeugherstellern, insbesondere für die Flotten, haben."

In dem richtungsweisenden Forschungsreport von PTOLEMUS werden die Strategien von Herstellern und die Herausforderungen für Versicherungsunternehmen analysiert. Dabei werden 15 Schlüsselländer und -regionen von 5 Kontinenten unter die Lupe genommen. Zudem umfasst der Bericht Vorhersagen bis 2030 und Profile von 26 Top-Versicherern und Telematikdienstanbieter.

Einen kostenlosen Abstract der Studie steht Ihnen hier zum Download bereit.

###

Die PTOLEMUS Consulting Group ist das erste Unternehmen für strategische Beratung und Recherchen mit besonderem Fokus auf vernetzte und autonome Mobilität. Es ist führenden Interessengruppen im Mobilitätsbereich, darunter Versicherungsunternehmen, Fahrzeughersteller, Erstausrüster und Telematik-Dienstanbieter, behilflich, ihre Strategien zu erarbeiten und umzusetzen.

Für weitere Informationen, kontaktieren Sie Andrew Jackson, Research Director, via insurance@ptolemus.com oder besuchen Sie www.ptolemus.com

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Originalversion auf businesswire.com ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20211004005708/de/

Contacts

Andrew Jackson, Research Director
+44 7930 053 727
ajackson@ptolemus.com

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.