Bestand auf deutschen Straßen um 1,1 Millionen Fahrzeuge gestiegen

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Ungeachtet der Debatte um umweltschädliche Verbrennungsmotoren rollen auf Deutschlands Straßen immer mehr Autos. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt am Montag mitteilte, erhöhte sich der Fahrzeugbestand mit Stand vom 1. Januar um 1,1 Millionen Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahr. Demnach waren Anfang des Jahres 63,7 Millionen Fahrzeuge in Deutschland zugelassen, das war ein Plus von 1,7 Prozent.

Von den zugelassenen Autos waren 65,5 Prozent Benziner und 32,8 Prozent Diesel - damit verzeichneten die Antriebsarten einen Anstieg von 1,6 beziehungsweise 0,9 Prozent.

Erhebliche prozentuale Steigerungen gab es bei den alternativen Antrieben - von denen insgesamt aber noch wenige unterwegs sind: So fuhren Anfang Januar auf Deutschlands Straßen 58,3 Prozent mehr Elektrofahrzeuge (53.861 Autos) und 43,1 Prozent mehr Hybride (236.710 Autos). Der Bestand an Plugin-Hybriden wuchs um fast 112 Prozent auf 44.419.

Volkswagen war mit 21,5 Prozent die anteilstärkste Marke, gefolgt von Opel mit 9,8 Prozent und Mercedes mit 9,4 Prozent. Die stärkste Importmarke war Skoda mit einem Anteil von 4,4 Prozent.