Fahrer in Sorge: Boxenausfahrt in Portimao könnte gefährlich werden

Norman Fischer
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Wird die Boxenausfahrt in Portimao zum großen Problem? Die Fahrer der Formel 1 haben nach dem Training Sorgen geäußert, dass die Boxenausfahrt in Portugal gefährlich sein könnte, wenn sie Autos in den Verkehr schickt. Denn die Boxengasse endet genau vor Kurve 1 und hat am Freitag eine so enge Linie vorgegeben, dass Fahrer in der schnellen Kurve 1 deutlich langsamer sind als die Piloten, die von Start/Ziel kommen.

Nach einer Diskussion im Fahrerbriefing am Freitagabend wurde für Samstag eine Veränderung vorgenommen. Der letzte Teil der weißen Linie am Ausgang wurde weiter nach links geöffnet, sodass die Piloten nun etwas eher nach links fahren können und so eine größere Geschwindigkeit in die erste Kurve mitnehmen können.

Obwohl sich die Situation dadurch etwas verbessert hat, sind einige Piloten immer noch darüber besorgt, wie es im Rennen aussehen wird, wenn ein Fahrer, der aus der Box kommt, nicht mehr freiwillig Platz macht wie im Training.

"Sie haben ihr Bestes gegeben, um diesen Teil der Boxenausfahrt zu verschieben, aber es ist immer noch unglaublich eng", sagt Red Bulls Alexander Albon. "Es wird ziemlich schwierig werden. Ich denke, dass es in Kurve 1 ziemlich gefährlich werden könnte, wenn ein Auto aus der Boxengasse kommt."

"Wir haben das gestern besprochen", meint auch Daniel Ricciardo. "Sie haben die Linie etwas geöffnet, um uns einfach einfädeln zu können, aber das ist trotzdem nur eine vorrübergehende Lösung. Es ist nicht die beste Boxenausfahrt", findet der Renault-Pilot.

Es heißt, dass die FIA eine andere Lösung bevorzugt, sollte man noch einmal nach Portimao kommen. Dann könnte die Boxenausfahrt erst nach Kurve 1 auf die Strecke führen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.