Fahndung: Gewalttat an Obdachlosem: Täter könnte sich infiziert haben

Der verstorbene Klaus Jüterbock und sein Hund

Rund drei Wochen nach einer Gewalttat an dem Tuberkulose-kranken Obdachlosen Klaus Jüterbock in einem Park in Berlin-Steglitz sucht die Polizei Kontaktpersonen, die sich möglicherweise infiziert haben können. Der 47-jährige wohnungslose Mann wurde laut Polizei am 8. September von Fußgängern tot in einem Park an der Grunewaldstraße Ecke Schloßstraße gefunden. Er war eine Woche vorher mit seinem Hund aus Rendsburg (Schleswig-Holstein) nach Berlin gekommen.

Einzelheiten zu der Gewalttat konnte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen am Sonntag nicht nennen. Die Obduktion ergab, dass der 47-Jährige an Tuberkulose erkrankt war. Der oder die Täter könnten sich infiziert haben. Daher sucht die Polizei dringend Kontaktpersonen von Klaus Jüterbock.

Für Hinweise gibt es bis zu 5000 Euro Belohnung

Zu den Hintergründen der Tat bitten die Ermittler um Mithilfe:

• Wer kennt Klaus Jüterbock oder Kontaktpersonen von ihm?

• Wer kann Angaben zu Vorfällen machen, bei denen Herr Jüterbock andere Personen angesprochen oder belästigt hat?

• Wer kann Angaben zum Verbleib einer großen blauen IKEA- Tasche mit persönlichen Unterlagen des Klaus Jüterbock machen?

• Wer hat in der Nacht von Donnerstag, den 7. September 2017 zu Freitag, den 8. September 2017 verdächtige Beobachtungen im Park Schloßstraße Ecke Grunewaldstraße gemacht?

Für Hinweise zur Gewinnung von Beweismitteln, durch die der oder die Täter/Täterin bzw. Täterinnen, überführt werden können, hat die Staatsanwaltschaft Berlin eine Belohnung vo...

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