Facebook entfernt "Schießspiel" von Konferenz konservativer US-Lobbyisten

Facebook hat ein Computerspiel mit Schusswaffen von seinem Stand auf der Jahresversammlung des konservativen Lobbyverbands CPAC entfernt. "Wir haben die Vorstellung beseitigt und bedauern, dies nicht gleich zu Beginn getan zu haben", schrieb Facebook-Manager Hugo Barra am Freitag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Das Spiel hätte es dort nicht geben dürfen, "insbesondere mit Blick auf die jüngsten Ereignisse und aus Respekt gegenüber den Opfern und ihren Familien".

Damit bezog er sich auf das Schulmassaker in Parkland im Bundesstaat Florida aus der vergangenen Woche. Ein 19-Jähriger hatte mit einem halbautomatischem Gewehr an seiner früheren High School 17 Menschen getötet.

Das Virtual-Reality-Spiel, in dem es um das Erschießen von Figuren aus der Ich-Perspektive geht, war Teil von Facebooks Stand auf der CPAC-Versammlung. Der Internetkonzern präsentiert regelmäßig Spiele mit seiner Virtual-Reality-Brille Oculus auf Konferenzen. Das "Schießspiel" gehöre zu den Standardinhalten der Präsentation, erklärte Barra. Viele Leute hatten jedoch mit Empörung reagiert, als ein Video des Facebook-Stands auf Twitter die Runde machte.