F1-Star überzeugt: „Er ist der Gott dieses Sports“

·Lesedauer: 3 Min.
F1-Star überzeugt: „Er ist der Gott dieses Sports“
F1-Star überzeugt: „Er ist der Gott dieses Sports“

Daniel Ricciardo ist für seine klare Meinung bekannt - die er aber meist frech verpackt.

Bereits seit 2011 startet der Australier in der Formel 1 und hat 199 Grand Prix absolviert. Nach der Sommerpause feiert der 32-Jährige daher beim Großen Preis von Belgien seinen 200. Start. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Natürlich hat er in dieser Zeit auch schon viele Teamkollegen erlebt.

Bei der Frage, ob Sebastian Vettel, der Dominator seiner Anfangsjahre, oder Max Verstappen leichter zu besiegen war, hat Ricciardo eine eindeutige Meinung. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Demnach war Vettel eindeutig leichter zu schlagen. “Zumindest auf dem Papier sieht das ja auch so aus. Ich hatte ein sehr starkes Jahr gegen ihn”, erklärte er in der Sport Bild.

Vettel auf dem Gipfel seiner Karriere

Allerdings seien das zwei Duelle unter völlig unterschiedlichen Voraussetzungen gewesen.

Während Vettel, mit dem er in der Saison 2014 gemeinsam bei Red Bull fuhr, bereits viermaliger Weltmeister war, stand Verstappen in den beiden gemeinsamen RB-Jahren noch am Anfang seiner Karriere. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

“Sebastian war schon älter und auf dem Gipfel seiner Karriere, der Spielraum für ihn war geringer, um als viermaliger Weltmeister noch einmal besser zu werden. Bei Max habe ich sofort gespürt, dass er immer stärker wird”, sagte Ricciardo.

Ricciardo stichelt gegen Rosberg

Was allerdings beide vereint: Sie wollten immer mehr. Das sei eine Grundvoraussetzung für einen Rennfahrer. Auch er selbst hat mit jedem Erfolg die Messlatte höher gelegt.

Ricciardo erklärt: “Dann kam das erste Podium mit Red Bull und ich wollte den ersten Sieg. Jetzt habe ich die Siege, aber ich will einen WM-Titel. Und wer einen WM-Titel hat, der will mit Sicherheit noch einen.”

Wobei das nicht bei jedem der Fall gewesen war. “Außer Nico Rosberg – der war mit einem zufrieden”, konnte sich Ricciardo einen frechen Seitenhieb gegen den Deutschen, der nach seinem WM-Titel 2016 zurückgetreten war, nicht verkneifen.

Michael Schumacher? “Er ist der Gott dieses Sports”

Zwei anderen Deutschen bringt er dagegen nur größte Hochachtung und Respekt entgegen: Michael und Mick Schumacher.

Ricciardo erinnert sich noch immer gern an die Zeit zurück, verrät er: “Überhaupt zu wissen, dass ich mal im gleichen Fahrerfeld wie Michael Schumacher in der Formel 1 war, ist schon Wahnsinn für mich.”

“Er ist der Gott dieses Sports”, lobte er Michael Schumacher. Allein, wenn er jetzt nochmal davon erzähle, “kriege ich Gänsehaut.”

Ricciardo schwärmt auch von Mick Schumacher

Aber auch für seinen Sohn empfindet er tiefen Respekt. “Ich habe Mick 2016 bei seinem Charity-Fußballspiel kennengelernt. Irgendwie hatte ich sofort das Gefühl, dass ich einfach nett zu ihm sein möchte”, beschrieb er das Kennenlernen.

Ricciardo fügte hinzu: “Er sollte meinen tiefen Respekt spüren, sein Vater ist so eine Legende. Es war also von Anfang an eine gute Chemie zwischen uns, da er auch wirklich ein netter Junge ist.” (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Aber nicht nur persönlich, auch sportlich hält er große Stücke von seinem Konkurrenten im Haas-Cockpit.

“Niemand soll denken, Mick ist nur wegen seines Namens in der Formel 1. Alles, was ich von ihm sehe, zeigt mir, dass er seinen Platz hier bei uns verdient hat. Er arbeitet so hart und ich bin beeindruckt von seinem Weg.”

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.