Gibt dieses Haaland-Tor dem BVB einen Schub für die ganze Saison?

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Gibt dieses Haaland-Tor dem BVB einen Schub für die ganze Saison?
Erling Haaland bescherte Dortmund spät den Sieg.

In einer furiosen Begegnung hat sich Borussia Dortmund mit 3:2 (0:0) gegen die TSG Hoffenheim durchgesetzt.

Sturm-Gigant Haaland (90.+1) schoss die Dortmunder mit seinem dritten Saisontor in einer verrückten Schlussphase noch zum Erfolg, nur eine Minute zuvor hatte der BVB das 2:2 durch Munas Dabbur kassiert.

Seine Willensleistung feierte Haaland direkt im Anschluss mit einem langen Jubellauf vor den 25.000 zugelassenen Zuschauern im Signal Iduna Park. Danach ließ er sich von seinen Mitspielern beglückwünschen und feierte mit den Fans.

Bellingham über Haaland: “Er ist eine Maschine”

“Wir haben genug Charakter gezeigt - wofür wir immer kritisiert werden. Wir sind zurückgekommen und haben das Spiel gewonnen”, sagte Bellingham bei DAZN und lobte Haaland: “Er ist eine Maschine. Ich habe nicht genug Worte dafür, um zu beschreiben, wie gut er ist und was für ein guter Typ er ist.”

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BVB-Trainer Marco Rose war nach Schlusspfiff mit der Vorstellung seiner Schützlinge einverstanden: “Der Trainer ist heute zufrieden, weil es drei Punkte gab. Weil wir hinten raus eine Willensleistung gezeigt haben. Weil wir eine sehr dominante erste Halbzeit gespielt haben.” Aber: “Es gibt natürlich auch eine Menge Dinge, über die wir reden wollen. Da geht es um das Spiel mit dem Ball, Sicherungsverhalten, Positionsspiel und Spielaktivität im letzten Drittel.”

Die Gäste aus dem Kraichgau gingen in der Anfangsphase äußerst ruppig zu Werke. Christoph Baumgartner bekam bereits nach neun Sekunden die erste Gelbe Karte. Wenig später wurden auch David Raum und Stefan Posch verwarnt.

Kramaric köpft an die Latte

Aber auch in den Strafräumen beider Mannschaften tat sich in der ersten Hälfte einiges. Andrej Kramaric köpfte früh an die Latte. Im direkten Gegenzug scheiterte Giovanni Reyna an Oliver Baumann.

In der Folge beschäftigte das Rose-Team die TSG zusehends, zeigte spielerisch eine klare Steigerung zum Freiburg-Spiel. Doch die Gäste, für die Neu-Nationalspieler David Raum auf der linken Abwehrseite startete, verteidigten die Vorstöße gut weg.

Lange reichte es wegen des Dortmunder Drucks aber nicht für Entlastungsangriffe - bis Baumgartner in der 39. Minute völlig frei BVB-Torwart Gregor Kobel prüfte. Nur eine Minute später scheiterte Dortmunds Donyell Malen aus spitzem Winkel an Baumann. 

Mit dem ersten Vorstoß in Abschnitt zwei ging Borussia Dortmund in Führung. Zunächst zog Marco Reus los, marschierte ein paar Schritte durch die Mitte - und suchte am Ende Jude Bellingham.

Reyna sorgt für BVB-Führung

Der Engländer leitete im Anschluss direkt weiter an die Strafraumkante zu Reyna - und der US-Nationalspieler setzte seinen folgenden Abschluss aus 16 Metern unhaltbar rechts unten ins Eck (49.). 

Hoffenheim schüttelte den Rückstand aber schnell aus den Kleidern. Kramaric scheiterte nach einem Baumgartner-Steilpass zwischen beide Dortmunder Innenverteidiger frei an Kobel, der stark parierte. Nur zwei Minuten später zappelte der Ball aber im Netz. Baumgartner fackelte aus leicht spitzem Winkel rechts vor dem Borussen-Tor nicht lange und glich zum 1:1 aus (61.).

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Die Partie ging weiter hin und her. Jetzt war der BVB an der Reihe. Der überragende Bellingham zog aus 14 Metern per Dropkick ab (69.) und ließ Baumann nicht den Hauch einer Chance - 2:1.

Haaland lässt das Stadion beben

Kurz darauf wurde der 18-Jährige angeschlagen mit lautstarken Applaus für Marius Wolf ausgewechselt.

In der Schlussphase überschlugen sich in dieser verrückten Partie noch einmal die Ereignisse. Erst traf Munas Dabbur zum 2:2 (90.), nur eine Minute später erzielte Erling Haaland den 3:2-Siegtreffer und ließ den Signal Iduna Park beben.

Erst scheiterte Wolf mit seinem Abschluss aus der Drehung an Baumann, direkt im Anschluss parierte der Schlussmann auch noch gegen Youssoufa Moukoko aus kürzester Distanz. Der Ball gelang im Anschluss zu Haaland, der mit links draufhielt und die Kugel unter die Latte jagte.

Mit sechs Punkten rückte Dortmund nun mindestens für eine Nacht an die Tabellenspitze vor.

Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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