Für mehr Energiesicherheit in Europa: Athen baut neues Gaskraftwerk

In nordgriechischen Alexandroupolis haben die Bauarbeiten für ein neues Gas-Kraftwerk begonnen. Hier soll Strom erzeugt werden - von Flüssiggas aus einem schwimmenden LNG-Terminal, das ebenfalls hier gebraut wird. Das Projekt sollte Griechenlands Kapazitäten an Stromexporten erhöhen.

Die griechische Regierung sagt, das neue Kraftwerk, das derzeit in Alexandroupolis gebaut wird, die Energieunabhängigkeit Europas weiter stärken wird, da es verflüssigtes Erdgas verwenden wird, das per Schiff und nicht über Pipelines in die Region gelangt.

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Bei der Einweihungszeremonie in Alexandroupolis war ebenfalls der geschäftsführende bulgarische Energieminister anwesend, Rossen Hristov. Sein Land wird als erstes Stromexporte aus dem neuen Werk bekommen. Denn es sorge für „mehr Stabilität in der Region und für Energiesicherheit wird - nicht nur in Griechenland, sondern in ganz Südosteuropa, wo die Nachfrage nach Strom jedes Jahr steigt."

Deshalb will Griechenland die Infrastruktur weiter ausbauen. Denn Athen hat Ambitionen, Strom in die gesamte Balkan-Region zu exportieren.

Der Chef des griechischen Stromnetzbetreibers, Manousos Manousakis, erklärt: "Wir können nicht nur Bulgarien mit Strom versorgen, sondern auch Nordmazedonien, den Kosovo und Serbien. Wir arbeiten am Aufbau von Stromnetzen, die noch enger verbunden sind."

Das Thema Umweltfreundlichkeit wird in Alexandroupolis auch großgeschrieben. Denn das neue Gas-Kraftwerk soll zukünftig in der Lage sein, Strom aus Wasserstroff zu erzeugen.

2026 soll das Kraftwerk in Betrieb gehen.