Warum für die Mavs jetzt alles möglich ist

Warum für die Mavs jetzt alles möglich ist
Warum für die Mavs jetzt alles möglich ist

Erleben wir die Wiederauferstehung der Dallas Mavericks?

Die Texaner haben mit dem 4:2-Sieg in der Best-of-Seven-Serie gegen die Utah Jazz erstmals seit dem Titelgewinn 2011 mit dem überragenden Dirk Nowitzki die erste Runde der Playoffs überstanden.

Nun kämpfen sie im Duell mit den Phoenix Suns um den Einzug ins Finale der Western Conference. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NBA)

Welche Bedeutung dieser Erfolg für das Team um Luka Doncic hat, konnte man an den Gesichtern der Akteure ablesen.

Doncic selbst fasste es danach in diese Worte: „Einfach nur Glück, Mann.“ Dann fügte der Superstar noch hinzu: „Wir haben wirklich hart gearbeitet, um hierher zu kommen. Ich denke, wir haben es verdient, über die erste Runde hinauszukommen, und jeder hat sich heute den Arsch abgekämpft.“

Als Schlüssel zum Erfolg sah der Slowene den Teamzusammenhalt. Obwohl sie in seinen Augen nicht die beste Leistung abgerufen haben, habe die Mannschaft im Teamplay überzeugt.

Luka Doncic tilgt Makel aus seiner bisherigen Karriere

Diesen Punkt hob auch Mavs-Coach Jason Kidd hervor. „Das ist ein Verdienst dieser Gruppe in der Umkleidekabine“, sagte der 49-Jährige, der Mitglied der 2011er Meistermannschaft war. Zudem hoffe er, dass nach diesem Erfolg eine Last von Doncic‘ Schulter abgefallen sei. In dessen vierter Saison steht der 23-Jährige endlich in den Conference-Semifinals.

In seiner Rookie-Saison verpassten die Mavs die Postseason, danach setzte es jeweils ein Erstrundenaus gegen die Los Angeles Clippers in der Saison 2019/20 (2:4) und 2020/21 (3:4).

Doncic ist das Gesicht des Mavs-Erfolgs. Der junge Slowene, der schon zahlreiche Bestmarken in der NBA aufgestellt hat, schrieb sich nach dem sechsten Spiel gegen die Jazz erneut in die Geschichtsbücher.

Er ist nun der Spieler, der am wenigsten Partien brauchte, um in den Playoffs über 500 Punkte, 100 Rebounds und 100 Assists aufzulegen.

Gerade einmal 16 (!) Playoff-Spiele brauchte er für diese historische Bestmarke. Insgesamt kommt er auf 523 Punkte, 146 Rebounds und 141 Assists. Dazu hat er hinter Michael Jordan die zweitmeisten Punkte pro Playoffspiel aller Zeiten aufgelegt. Besonders bemerkenswert: In 13 der 16 Spiele wurde er von Kawhi Leonard und Paul George - ebenfalls zwei Superstars - verteidigt.

Team springt für verletzten Doncic in die Bresche

Trotzdem ist Doncic nicht allein für das Weiterkommen gegen die Jazz verantwortlich - und genau das macht die Mavs in dieser Saison so stark.

Die ersten drei Spiele der Serie verpasste er wegen einer Wadenverletzung. Trotzdem stand es bei dessen Comeback 2:1 für Dallas in der Serie. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)

Vor allem Jalen Brunson sprang in dieser Zeit ein und legte in den ersten drei Spielen im Schnitt 32 Punkte auf - darunter eine Karrierebestleistung von 41 Punkten in Spiel zwei der Serie. Zusätzlich sammelte er im Schnitt noch 5,3 Assists.

Kidd macht Versprechen von Defensivmacht wahr

Dazu haben die Mavs mittlerweile Kidds Spielphilosophie immer besser verinnerlicht. Vor der Saison war er für seine Aussage, die Mavs zu einem defensiv ausgerichteten Team machen zu wollen, noch belächelt worden.

Gegen Utah bewiesen die Mavs ihre defensive Stärke speziell in Spiel 5. Bei unfassbaren 77 Punkten hielten sie die Jazz, die in der Regular Season noch 113,6 Punkte im Schnitt aufs Scoreboard brachten. (BERICHT: Sogar Nowitzki ist total begeistert)

Überhaupt konnte das Team aus Salt Lake City diesen Wert nur in einem Spiel gegen die Mavericks übertreffen - in Spiel 3 mit 118 Punkten. Bezeichnend: Selbst das Match mit der höchsten Punkteausbeute verloren die Jazz.

Nun geht es also gegen die Phoenix Suns um das Ticket für die Conference Finals. Mit einem wieder genesenen und sich in Topform befindlichen Doncic sowie einer kompakten Teamleistung darf der Meister von 2011 auch in diesem Duell träumen.

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