"Was für ein Idiot": Schumacher in Zandvoort abgeschossen

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"Was für ein Idiot": Schumacher in Zandvoort abgeschossen
"Was für ein Idiot": Schumacher in Zandvoort abgeschossen

Nachwuchsrennfahrer David Schumacher ist auf dem Weg zu seinem dritten Podium in der Formel 3 abgeschossen worden.

In der drittletzten Runde des Hauptrennens im niederländischen Zandvoort wurde der 19 Jahre alte Trident-Pilot auf Rang zwei liegend vom Franzosen Victor Martins (MP Motorsport) ins Aus befördert.

"Was für ein Mist. Was geht in dem vor? Was für ein Idiot", funkte Schumacher aus seinem havarierten Boliden. Der Sohn des früheren Formel-1-Piloten Ralf Schumacher hatte sich am Freitag im Qualifying überraschend Startplatz zwei hinter dem norwegischen Meisterschaftsspitzenreiter Dennis Hauger (Prema) gesichert, der am Sonntag ungefährdet gewann.

Am Samstag hatte Schumacher die Ränge 14 und fünf erreicht, am Sonntag sollte das Sahnehäubchen folgen: Zum Abschluss des sechsten Rennwochenendes der Saison hatte der Deutsche nach seinem Sieg in Spielberg/Österreich und Platz zwei in der Vorwoche im belgischen Spa den zweiten Platz ganz fest im Blick.

Martins erhält Zehn-Sekunden-Strafe

Schumacher konnte den 18 Jahre alten Red-Bull-Junior Hauger zwar nicht attackieren, er verteidigte sich aber clever gegen Martins, der in der Hugenholtz-Steilkurve innen vorbeiziehen wollte und den Deutschen abschoss. Martins erhielt eine Zehn-Sekunden-Strafe.

Die nächste Station der Formel 3 ist zugleich die letzte. Im russischen Sotschi wird am 25./26. September in den Saisonläufen 19 bis 21 der neue Meister gekürt. Das ursprünglich für Ende Oktober im texanischen Austin vorgesehene Saisonfinale wurde wegen komplizierter Einreisebestimmungen gecancelt.

Als großer Titelfavorit reist Hauger (193 Punkte) nach Sotschi, sein ärgster Verfolger ist Schumachers australischer Teamkollege Jack Doohan (150). 65 Punkte sind in der Olympiastadt von 2014 maximal noch zu gewinnen. Schumacher belegt mit 55 Punkten den elften Rang.

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