Fühlt sich an wie arm werden: Aber deine Chance, Millionär zu werden, nimmt gerade zu

Die aktuelle Marktlage fühlt sich an, als würde man lediglich arm oder ärmer werden, tatsächlich steigt die Chance, Millionär zu werden, jedoch mit jedem weiteren Kursverlust bei DAX, S&P 500 oder auch dem NASDAQ. Nicht jede Aktie ist zugegebenermaßen das geeignete Mittel für jeden Investor. Aber selbst in der Breite sind diese Chancen wieder deutlich besser.

Arm werden nur diejenigen, die jetzt verkaufen. Millionär wiederum diejenigen, die auf die Käuferseite setzen und jetzt kluge, langfristige Investitionsentscheidungen treffen und diesen die entsprechende Zeit geben. Zeit für einen Sichtwechsel: Wir befinden uns gerade in einer wirklich großen Chance!

Nicht arm, sondern Millionär werden: Konzentriere dich auf das Richtige!

Arm werden in dieser Marktphase ist einfach. Wer sich auf die Aktienkurse konzentriert und aufgrund der sinkenden Kurse und Indizes die Reißleine zieht, der begibt sich auf diesen Pfad. Vor allem Investoren, die in der Spitze des Growth-Marktes eingestiegen sind, verspüren jetzt vielleicht Fluchtreflexe. Auf dem Hoch zu kaufen und dem Tief zu verkaufen ist jedoch zugegebenermaßen der Mechanismus, der nicht nur den Reichtum verhindert, sondern Anleger eher ärmer macht.

Aber kommen wir heute zu der Perspektive, die einem hilft, Millionär zu werden: Wer es als Investor schafft, in Renditen und nicht in Kursen zu denken, der erkennt, dass wir uns gegenwärtig bereits in einem Eldorado befinden. Growth-Aktien wie zum Beispiel Zalando (WKN: ZAL1) oder Etsy (WKN: A14P98) werden mit Kurs-Gewinn-Verhältnissen von teilweise unter 30 bepreist. Auch etablierte Tech-Konzerne wie Netflix (WKN: 552484) oder PayPal (WKN: A14R7U) besitzen teilweise Kurs-Gewinn-Verhältnisse von unter 20. Und damit Bewertungen, die wir seit vielen, wirklich etlichen Jahren nicht mehr gesehen haben. Geht das Wachstum kurz- oder mittelfristig weiter, so kann das ein enormes, marktschlagendes Renditepotenzial besitzen.

Aber Investoren, die jetzt den Grundstein für das Millionär-Werden legen wollen, müssen gar nicht so weit schauen. Teilweise sind auch andere, defensive Aktien so preiswert bewertet, dass sie langfristig für ein moderates Wachstum ein gutes Renditepotenzial besitzen. Vonovia ist im DAX zum Beispiel eine Wohnimmobilienaktie mit einem defensiven Geschäftsmodell und derzeit 4,6 % Dividendenrendite. Bei einem Kurs-FFO-Verhältnis von 12 ist auch hier die Bewertung preiswert. Aber auch Innovative Industrial Properties (WKN: A2DGXH), ein stark wachsender US-REIT, besitzt sogar 5 % Dividendenrendite. Hier ist das Risiko zugegebenermaßen höher. Aber wer Millionär werden möchte, kann trotzdem die Chance sehen. Und nicht zwangsläufig nur die Risiken. Oder den sinkenden Aktienkurs.

Zeit für ein Umdenken!

Zugegebenermaßen ist die derzeitige Marktphase nicht gerade einfach. Arm werden ist für viele die vermeintlich sicherere Option, um zu retten, was vom Vermögen noch zu retten ist. Wer jedoch die Unternehmen und deren Renditepotenzial sieht, der tendiert eher in die Kaufen-Richtung. Eben weil die Bewertungen jetzt preiswerter und die unternehmensorientierten Chancen bedeutend stärker sind.

Natürlich erfordert das Mut. Aber das ist das Rezept, um Millionär zu werden: Vielversprechende Aktien dann zu kaufen, wenn sie besonders preiswert sind. Und sich nicht auf die sinkenden Aktienkurse zu konzentrieren, sondern auf die konsequent steigenden Renditepotenziale.

Der Artikel Fühlt sich an wie arm werden: Aber deine Chance, Millionär zu werden, nimmt gerade zu ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

Mehr Lesen

Vincent besitzt Aktien von Etsy, Innovative Industrial Properties, Netflix, PayPal, Vonovia und Zalando. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Etsy, Innovative Industrial Properties, Netflix, PayPal und Zalando.

Motley Fool Deutschland 2022

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.