Erste Pleite! Flensburg lässt Füchse leiden

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Erste Pleite! Flensburg lässt Füchse leiden
Erste Pleite! Flensburg lässt Füchse leiden

Die SG Flensburg-Handewitt hat in der Handball-Bundesliga für ein Ausrufezeichen gesorgt.

Das Team von Trainer Maik Machulla setzte sich im Topspiel gegen die Füchse Berlin, die bis dato noch ungeschlagen gewesen sind, mit 28:23 durch. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Handball-Bundesliga)

Damit trotzten die Flensburger den aktuellen Verletzungsproblemen und stoppten zugleich ihren Negativtrend. Zuletzt reichte es in Göppingen nur zu einem Remis, zuvor gegen Stuttgart zitterten sich die Nordlichter zu einem 30:29-Sieg.

Flensburg, das den Vertrag von Nationalmannschafts-Kapitän Johannes Golla vorzeitig verlängert hat, fand des besseren Start in die Partie und setzte sich früh ab. Bis zur Pause spielten die Hausherren eine 15:9-Führung heraus. (DATEN: Die Tabelle der Handball-Bundesliga)

Flensburg beendet Füchse-Serie

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Gastgeber, die sich besonders auf einen starken Rückhalt ihres Torhüters Benjamin Buric verlassen konnten, nicht nach und bauten ihren Vorsprung sogar noch aus.

Die Gäste, die seit Mai kein Spiel mehr verloren hatten, konnten den Flensburgern zu keinem Zeitpunkt des Spiels wirklich gefährlich werden und lediglich noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.

„Respekt und Gratulation an Flensburg. Sie haben das heute sehr gut gemacht. Man hat gesehen, dass die Verletzungen von Paul Drux und Fabian Wiede schon einen Leistungsbruch zur Folge hatten. Bei Flensburg hat einfach viel funktioniert und wir sind nicht in unser Spiel gekommen. Wir sind natürlich unzufrieden mit dem Ergebnis“, erklärte Coach Jaron Siewert nach der Niederlage bei Sky.

Golla: „Spiel, wie wir es uns wünschen“

„Wir haben uns super präsentiert. Wir waren wirklich da. Darauf haben wir lange gewartet, das hat uns auch sehr getragen. Es war auch eine sehr besondere Atmosphäre hier“, lautete das Fazit von Flensburgs Mads Mensah Larsen.

Kollege Johannes Golla, der mit fünf Toren und einer Quote von 100 Prozent glänzte, sagte: „Über 45 Minuten war es ein Spiel, wie wir es uns wünschen. Es war eine gute Leistung. Es ist noch früh in der Saison und alles möglich.“

Für Berlin steht am kommenden Wochenende bereits das nächste Spitzenspiel an. Das Team von Siewert ist am Samstag gegen SC Magdeburg gefordert (ab 18.05 Uhr im SPORT1-Liveticker).

Auch für die Flensburger steht gegen die Rhein-Neckar Löwen am Samstag erneut ein Topspiel auf dem Programm.

Magdeburg bleibt makellos

Magdeburg holte indes seinen zehnten Sieg beim 25:24 (14:13) bei Frisch Auf Göppingen, der Klubweltmeister (20:0 Punkte) steht damit nun recht souverän an der Tabellenspitze.

Der SC Magdeburg hatte schon im vergangenen Spiel gegen den HC Erlangen erst in letzter Sekunde einen glücklichen Sieg (28:27) perfekt gemacht.

Und auch in Göppingen ging es äußerst eng zu, die Gastgeber vergaben allein vier Siebenmeter gegen SC-Torwart Mike Jensen und damit den möglichen Sieg. Omar Ingi Magnusson, schon gegen Erlangen mit dem entscheidenden Treffer, war mit neun Toren herausragender Werfer.

Auch ganz unten in der Tabelle endete eine Serie. Nach neun Niederlagen zum Start feierte GWD Minden den ersten Sieg, bei der MT Melsungen gelang ein 29:25 (14:7). In der zurückliegenden Länderspielpause hatte Trainer Frank Carstens vor allem die Defensive geschult, das zahlte sich nun aus. Minden bleibt allerdings Schlusslicht.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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