Füchse Berlin: Starker Heinevetter verhindert Pokal-Blamage

Beim Zweitligisten Nordhorn setzen sich die Berliner erst in der Verlängerung durch – weil zwei Füchse-Profis das Kommando übernehmen.

Berlin.  So schwer hatten sich die Füchse Berlin den Einzug ins Achtelfinale um den Deutschen Handball-Pokal wohl kaum vorgestellt. Erst nach Verlängerung gewann der Bundesligist beim Turnier in Springe bei Hannover das entscheidende Spiel gegen Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen mit 34:31 (10:11, 27:27).

Die Kommentare nach der Zitterpartie ließen an Deutlichkeit auch nicht zu wünschen übrig, denn das Team von Trainer Velimir Petkovic bot eine enttäuschende Leistung. "Das war ein ganz schlechtes Spiel von uns", schimpfte Sportkoordinator Volker Zerbe, "wir haben erst in der Verlängerung so gespielt, wie wir uns das vorgestellt hatten."

Keeper Heinevetter erwischt Glanztag

Geschäftsführer Bob Hanning ergänzte: "Das fahrlässige Auslassen vieler Großchancen war bei allem Respekt vor Nordhorn nicht nötig. Von einer Mannschaft unserer Qualität kann man erwarten, dass sie trotz einer ausgezeichneten gegnerischen Torhüter-Leistung in solchen Spielen nicht in Schwierigkeiten kommt."

Genau das war aber eingetreten. Von Beginn an lag der Favorit im Hintertreffen, 10:11 hieß es bei Halbzeit – und damit waren die Füchse gut bedient. Unkonzentrierter Aufbau, Abspielfehler und reihenweise verworfene Bälle im Angriff führten dazu, dass es auch nach der Pause noch lange Zeit schlecht aussah.

Nach 49 Minuten lag beim Stand von 19:23 eine Sensation in der Luft. Zum Glück für die Berliner hatte Torwart Silvio Heinevetter einen ausgezeichneten Tag erwischt, wehrte viele Konterangriffe Nordhorns reaktionsschnell...

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