Extinction Rebellion gegen Monsanto: Büros mit Kunstblut beschmiert

Aktivisten der Gruppe Extinction Rebellion haben sich in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires den Sitz des Konzerns Monsanto vorgenommen. Sie demonstrierten gegen den Einsatz von giftigen Chemikalien des Unternehmens in der Landwirtschaft Argentiniens.

Die Aktivisten sagten, die Praktiken von Monsanto schadeten der Umwelt und trügen zum Klimawandel bei.

Argentinien hat seit 1996, als Monsanto ein neues Modell auf den Markt brachte, das höhere Ernteerträge und einen geringeren Einsatz von Pestiziden durch sein patentiertes Saatgut und seine Chemikalien versprach, einen bemerkenswerten Wandel durchlaufen. Heute sind alle Sojabohnen Argentiniens und fast der gesamte Mais, Weizen und die Baumwolle gentechnisch verändert.

Seit Jahrzehnten warnen Ärzte davor, dass der unkontrollierte Einsatz von Pestiziden zu zunehmenden Gesundheitsproblemen der 12 Millionen Menschen führen könnte, die im riesigen Agrargürtel des südamerikanischen Landes leben.

In der Provinz Santa Fe, dem Herzen der argentinischen Sojaindustrie, sind die Krebsraten zwei- bis viermal höher als im Landesdurchschnitt.

Leidmesse in Frankfurt

In Deutschland hat Extinction Rebellion auf seinem Twitteraccount einen Tweet der Leidmesse veröffentlicht und protestiert gegen die internationale Leitmesse der Fleischwirtschaft in Frankfurt, die am 14. Mai begonnen hat.

Das Bündnis Leidmesse besteht aus mehreren Gruppen, die sich für den Tier- und Umweltschutz einsetzen.

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