Exporte im September um 4,6 Prozent auf 110,4 Milliarden Euro gestiegen

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Container-Terminal im Hamburger Hafen

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Die deutschen Exporte sind im September kräftig gestiegen. Sie legten im Vorjahresvergleich um 4,6 Prozent auf 110,4 Milliarden Euro zu, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Die Importe stiegen noch etwas deutlicher und erhöhten sich um 5,5 Prozent auf 86,3 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vormonat August nahmen die Exporte hingegen kalender- und saisonbereingt um 0,4 Prozent und die Importe um 1,0 Prozent ab.

Der Statistik zufolge schloss die Außenhandelsbilanz damit im September mit einem Überschuss von 24,1 Milliarden Euro ab. Im September 2016 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz 23,7 Milliarden Euro betragen.

Mit einem Wert von 65 Milliarden Euro gingen im September mit deutlichem Abstand die meisten Waren in die Staaten der Europäischen Union, mit 57,6 Milliarden Euro wurden auch die meisten Waren von dort importiert. Gegenüber dem September des Vorjahres stiegen die Exporte in die EU-Länder damit um 3,3 Prozent, die Importe aus diesen Ländern nahmen um 4,7 Prozent zu.

Ein stärkeres Plus gab es bei Im- und Exporten in und aus Länder außerhalb der Europäischen Union. Die Exporte erhöhten sich um 6,6 Prozent auf 45,5 Milliarden Euro, die Importe um 7,1 Prozent auf 28,7 Milliarden Euro.