Experten: Flutkatastrophe im US-Nordosten kostet Versicherer weitere Milliarden

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IRVINE (dpa-AFX) - Die Zerstörungen durch Tropensturm "Ida" an der US-Ostküste werden die Versicherungsbranche nach Einschätzung von Experten weitere Milliarden kosten. Die wirtschaftlichen Schäden an Gebäuden durch die Überschwemmungen in New York und anderen Bundesstaaten im Nordosten der Vereinigten Staaten dürften 16 bis 24 Milliarden US-Dollar (13,5 bis 20,3 Mrd Euro) erreichen, teilte der auf Risikoanalysen spezialisierte Versicherungsdienstleister CoreLogic in der Nacht zum Donnerstag in Irvine (Kalifornien) mit. Davon müssten Versicherer voraussichtlich zwischen 5 und 8 Milliarden Dollar tragen.

"Ida" war Ende August als Hurrikan auf die Golfküste der USA getroffen und hatte vor allem im Bundesstaat Louisiana schwere Zerstörungen angerichtet. Danach schwächte er sich zu einem Tropensturm mit schweren Regenfällen ab. Diese führten vor allem in New Jersey, New York, Pennsylvania, Connecticut und Massachusetts zu immensen Überschwemmungen.

Die Verwüstungen in Louisiana, Mississippi und Alabama im Süden fielen noch stärker aus. CoreLogic schätzt die dortigen Schäden an Gebäuden bisher auf 27 bis 40 Milliarden Dollar. Davon dürfte die Versicherungsbranche 14 bis 21 Milliarden tragen, hatte das Unternehmen bereits Anfang September mitgeteilt.

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