Experten-Bericht: Immobilien in Berlin: 100.000 Euro für Tiefgaragenstellplatz

Fördermittel für Kommunalinvestitionen fließen in Krankenhäuser, Kitas und in die energetische Sanierung.

Der Berliner Immobilienmarkt verzeichnete 2016 den zweitgrößten Umsatz seit fast dreißig Jahren. Das geht aus dem aktuellen Immobilienmarktbericht hervor, den die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen am Dienstag vorgelegt hat.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 32.742 Käufe getätigt, dabei wurden 16,4 Milliarden Euro umgesetzt. Der höchste Kaufpreis für eine Eigentumswohnung betrug rund 30.000 Euro pro Quadratmeter. Auch Tiefgaragenstellplätze lassen sich die Hauptstädter einiges kosten. Der höchste Kaufpreis betrug ganze 100.000 Euro.

Die Zahl der Zwangsversteigerungen stieg um 22 Prozent

Bei Ein- und Zweifamilienhäusern lassen die Preiserhöhungen nach. Diese sind zuletzt um 12 Prozent gestiegen. Nahezu unverändert sind die Preisentwicklungen bei Mietwohnhäusern (+ 20 Prozent) und Eigentumswohnungen (+ 12 Prozent).

Zugleich werden immer weniger Miet- in Eigentumswohnungen umgewandelt. Die Quote liegt bei minus 24 Prozent (minus 31 Prozent im Neubaubereich). Die Zahl der Zwangsversteigerungen stieg um 22 Prozent auf 267 Fälle.

"Wir müssen politisch ins Marktgeschehen eingreifen"

Für 2017 erwarten die Experten eine deutliche Steigerung des Geldumsatzes von 38 Prozent. Grund dafür sind die steigenden Verkäufe hochwertiger Gewerbeimmobilien.

Der Rückgang der Immobilienkäufe bleibt laut Prognose nahezu unverändert (minus ein Prozent), ebenso wie die Umsatzzahlen bei Wohnungs- und Teileigentum.

"Die Kosten für Mietwohnhäuser sind im vergangenen Jahr um rund 20 Prozent gestie...

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