Experte erklärt: Ein Milliardenmarkt könnte sich zur größten Bedrohung unserer Zeit entwickeln

Christoph Damm
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Wir steigen in unsere Autos und lassen uns autonom von A nach B fahren. Das Auto weiß, dass am Nachmittag zu viel Verkehr auf den Hauptstraßen ist und es über Seitenstraßen schneller ans Ziel kommt. Zu Hause steuern wir die Lampen und unsere Musik-Anlage mit der Stimme, zumindest in der Anfangsphase. Denn mit der Zeit weiß die Smart-Home-Lösung selbst, wie hell wir es in unseren vier Wänden haben möchten und welche Musik wir zu welcher Tageszeit hören möchten — also steuert das Tool die Einstellungen selber.

Diese Szenarien sind teilweise schon verfügbar, teilweise arbeitet die Forschung noch an der Umsetzung. Doch klar ist: Automation übernimmt mehr und mehr unseren Alltag. Hinter dieser Entwicklung steckt die sogenannte „Künstliche Intelligenz“. Eine tolle Sache, die unser Leben vereinfacht — aber eben nicht nur. Denn die Gefahren sind mindestens so groß, wie der Nutzen.

Stephan Hawking und Bill Gates warnen drastisch vor Künstlicher Intelligenz

Stephan Hawking beispielsweise warnte drastisch: „Der Fortschritt der künstlichen Intelligenz könnte das Ende der Menschheit bedeuten.“ Auf den ersten Blick könnte diese Aussage überraschen, doch es gesellen sich andere große Namen zu dem Physiker, die ebenfalls in diese Richtung gehen.

„Ich gehöre zu dem Lager, das sich Sorgen wegen einer Superintelligenz macht. Am Anfang werden die Maschinen viele Aufgaben für uns erledigen und nicht besonders intelligent sein. Das sollte positiv sein, sofern wir das gut verwalten. Ein paar Jahrzehnte später aber wird die Intelligenz groß genug sein, um für Beunruhigung zu sorgen“, sagt beispielsweise Bill Gates.

Wie gefährlich ist diese Technologie also wirklich? Dafür muss man zunächst verstehen, was genau dahinter steckt. „Künstliche Intelligenz ist kein Werkzeug, das Menschen erschaffen. Es ist vielmehr eine Software, die sich selbstständig weiterschreibt — wobei diese Verbesserung nicht im Sinne der Menschheit sein muss“, fasst Jay Tuck gegenüber Business Insider zusammen. Der US-Sicherheitsexperte schrieb das Buch „Evolution ohne uns — Wird Künstliche Intelligenz uns töten?“ Zudem hat er auch einen TED-Talk zu dem Thema gehalten.

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