„Existenzbedrohende Summen“: Ein Experte erklärt, warum die Marke FC Bayern gefährdet ist

Marcel Bohnensteffen
Prof. Henning Zülch kritisiert den FC Bayern München

Wie konkurriert man mit Fußballvereinen, die 222 Millionen Euro für einen neuen Spieler bezahlen? Was setzt man Klubs entgegen, bei denen Stars 80 Millionen Euro und mehr im Jahr verdienen? Am ehesten wohl professionelles und nachhaltiges Management. Doch genau daran mangelt es vielen Bundesligisten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der HHL Leipzig Graduate School of Management.

Die Folge: Deutschlands Vorzeigeklubs FC Bayern und Borussia Dortmund laufen Gefahr, im internationalen Wettbewerb abgehängt zu werden. Die Champions League könnten schon bald Vereine wie Paris Saint Germain dominieren. Hinter ihnen stehen milliardenschwere Scheichs.

Business Insider hat mit dem Autor der Management-Studie über die Bedrohung solcher Investorenmodelle gesprochen. Im Interview erklärt Prof. Henning Zülch, Inhaber des Lehrstuhls für Rechnungswesen, Wirtschaftsprüfung und Controlling an der HHL, wie sich deutsche Topklubs strategisch wappnen können.  

Business Insider: Von Ihnen stammt der Satz: „Bayern und Dortmund werden geführt wie eine Pommesbude.“ Das müssen Sie erklären.

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