Ex-Trump-Anwalt erhebt schwere Vorwürfe – sie könnten Trumps Ende bedeuten

Josh Groeneveld

Im Video oben: Ex-Anwalt von Trump leakt geheimes Tape – das ist darauf zu hören.

Am 9. Juni 2016 findet im Trump Tower in New York City ein Treffen statt, das US-Präsident Donald Trump sein Amt kosten könnte. 

Es ist ein Treffen zwischen Donald Trumps Sohn Donald Trump Jr., seinem Schwiegersohn Jared Kushner und seinem damaligen Wahlkampfmanager Paul Manafort mit russischen Lobbyisten. Lobbyisten wie der Anwältin Natalia Veselnitskaya, die dem Kreml nahe steht. 

Die Russen bieten dem Trump-Team schmutzige Informationen über Trumps Konkurrentin Hillary Clinton an. Donald Jr. schreibt schon vor dem Treffen in einer E-Mail an einen der Organisatoren des Treffens: “Wir haben etwas Zeit und wenn es das ist, was ihr sagt, dann liebe ich es.”  

Bis heute haben alle von US-amerikanischer Seite Beteiligten des Treffens und Donald Trump selbst behauptet, der damalige Kandidat und heutige US-Präsident habe nichts von dem Treffen gewusst. 

Eine Version der Ereignisse, die nun Trumps ehemaliger Anwalt Michael Cohen als Lüge darstellt. Es sind Vorwürfe, die in ihrer Konsequenz (und unter normalen demokratischen Voraussetzungen) das Ende der Trump-Präsidentschaft bedeuten müssten. 

Die wichtigsten Aussagen des langjährigen Trump-Vertrauten und ihre möglichen Folgen auf den Punkt gebracht. 

Was Cohen Trump in der Russland-Affäre vorwirft: 

► Der Sender CNN berichtet unter Berufung auf nicht genannte Quellen, dass Michael Cohen behaupte, dass Donald Trump schon im Vorhinein vom Treffen mit russischen Lobbyisten im Trump-Tower gewusst habe

► Trump habe laut Cohens Darstellung sogar gewusst, dass diese Lobbyisten seinem Team kompromittierendes Material über Hillary Clinton anbieten wollten. 

► Cohen behauptet laut CNN, dass er anwesend gewesen sei, als Donald Trump Jr. seinen Vater über das bevorstehende Treffen und dessen Inhalt informiert habe. 

Besonders brisant: Trump habe nach dieser Darstellung explizit das...

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