Ex-Rivale: So benimmt sich Federer hinter den Kulissen

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Ex-Rivale: So benimmt sich Federer hinter den Kulissen
Ex-Rivale: So benimmt sich Federer hinter den Kulissen

Die Karriere von Roger Federer hängt am seidenen Faden. Die 40 Jahre alte Tennis-Legende muss sich erneut einer Knie-Operation unterziehen.

“Nach den beiden vorherigen Operationen weiß er genau, worauf er sich einlässt. Er hat sich nicht mehr so gut bewegt, hat den Aufschlag öfter abgegeben und war ein Schatten dessen, wie wir Roger kennen”, erklärte nun sein einstiger Rivale Andy Roddick in seiner Funktion als Experte des Tennis Channel. “Ich hoffe einfach, dass er die Art seines Rücktritts selbst bestimmen kann – ganz egal, wie gut er noch ist.”

Der US-Amerikaner Roddick, der Federer 2004 kurzzeitig von der Spitze der Weltrangliste verdrängt hatte, betonte, wie groß sein Respekt vor dem Schweizer sei. Vor dem Sportler, aber vor allem auch vor dem Menschen Federer.

Roddick: Roger Federer ein besonderer Mensch

“Sollte mein Sohn in seinem Leben jemals einen Hundertstel von Rogers Erfolg haben, ist er hoffentlich genauso anständig wie er. Und zwar nicht nur gegenüber Schiedsrichtern und Spielern”, erklärte Roddick.

Federer habe sich hinter den Kulissen immer absolut vorbildlich verhalten. “Du siehst in Garderoben immer wieder Spieler, die das Griffband wegwerfen und davonlaufen. Roger war nie so. Er hat nie irgendwelche Ansprüche gestellt. Es gab immer ein Bitte und ein Danke.”

“Vergessen wir das Tennis, es gab schon viele große Spieler und wird noch viele geben. Aber wie sich Roger benahm, wenn niemand hinsah, ist das, was für mich von ihm hängenbleibt”, schloss Roddick.

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