Ex-HSH-Nordbank sieht CET1-Quote von 25% - sagt Tier-2-Bonds ab

Stephan Kahl
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Die Hamburg Commercial Bank (HCOB) erwartet zum Jahresende eine CET1-Quote von rund 25%, verglichen mit 21,7% im Juni. Das geht aus einer Mitteilung von Montag hervor. Ihre Finanzierungsplanungen passt die ehemalige HSH Nordbank an.

“Trotz des volatilen Marktumfelds und der Herausforderungen im Zuge der Covid-19-Pandemie zeigen unsere Prognosen, dass wir unsere wichtigen KPIs im Geschäftsjahr 2020 mindestens erreichen und sich die Kapitalausstattung auf hohem Niveau nochmals verbessern wird“, erklärte CEO Stefan Ermisch.

Mit Blick auf den abgedeckten Bedarf an regulatorischem Tier-2-Kapital sowie das derzeitige Marktumfeld nimmt die Bank von der Emission einer Tier-2-Anleihe Abstand und plant stattdessen die Begebung einer AT1-Anleihe im Jahr 2022.

Bei der Bilanzsumme soll es zudem von 42 Milliarden Euro zum Halbjahr auf “unter 35 Milliarden Euro” bis Ende Dezember weiter nach unten gehen, wie es hieß. Zu dieser Verringerung werde insbesondere der Verkauf einiger Alt-Engagements beigetragen.

Die HCOB war nach der Finanzkrise vom Staat gerettet worden, weil sie sich mit Schiffskrediten verspekuliert hatte. Im vorletzten Jahr wurde sie dann als erste Landesbank in Deutschland privatisiert und an ein Konsortium um Cerberus Capital Management LP und J.C. Flowers & Co LLC veräußert. Damit wechselte sie aus dem Sektor der Sparkassen ins Lager der privaten Banken

(Wiederholung vom Vortag)

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