Ex-Golf-Superstar Woods plädiert wegen gefährlichen Fahrens auf schuldig

Der ehemalige Golf-Superstar Tiger Woods hat sich am Freitag vor einem Gericht in Florida des gefährlichen Autofahrens für schuldig bekannt. Die vor dem Gericht in Palm Beach County nördlich von Miami erzielte Einigung sieht vor, dass Woods nicht ins Gefängnis muss, solange er sich in der Bewährungszeit keine größeren Vergehen zuschulden kommen lässt.

Die Bewährungszeit beträgt ein Jahr, außerdem muss Woods ein Bußgeld von 250 Dollar (215 Euro) zahlen, 50 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und ein Fahrtraining absolvieren, wie der Staatsanwalt für Palm Beach County mitteilte.

Woods war am 29. Mai schlafend mit angelegtem Sicherheitsgurt auf dem Fahrersitz seines Wagens gefunden worden. Nach Polizeiangaben stand sein Auto in der Nähe seiner Heimatstadt Jupiter bei laufendem Motor auf der rechten Fahrspur. Der Golfer wurde daher wegen des Verdachts auf Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss von der Polizei festgenommen und verbrachte mehrere Stunden in Gewahrsam.

Ein Urintest ergab, dass er unter dem Einfluss mehrerer Medikamente stand, darunter auch Angstlöser und starke Schmerzmittel. Woods gab an, dass er diese gegen seine Rückenschmerzen einnahm. Der 41-Jährige leidet seit Jahren unter Rückenproblemen. Seit 2014 wurde er vier Mal am Rücken operieren, zuletzt Ende April. Woods letzter Turniersieg liegt fast fünf Jahre zurück.