Ex-"Friends"-Star Matt LeBlanc: Sich selbst zu spielen ist schon "seltsam"

Matt LeBlanc spielt sich selbst

Die Rolle ist ihm auf den Leib geschneidert, dennoch fand er das Projekt zuerst seltsam: Der frühere "Friends"-Star Matt LeBlanc spielt in einer Satire-Serie seit Jahren den früheren "Friends"-Star Matt LeBlanc. Der Miterfinder der US-Sitcom "Friends", David Crane, und dessen Partner Jeffrey Klarik hätten ihm die Rolle 2010 angeboten, sagte LeBlanc in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP bei der Vortstellung der fünften und letzten Serienstaffel.

"Meine einzige Frage war: 'Was meint Ihr, ich spiele mich selbst? Ich verstehe das nicht'", erinnerte sich LeBlanc. So etwas sei "ein bisschen seltsam". Dennoch übernahm der Schauspieler die Rolle in der Serie "Episodes", die einmal in der Woche eine halbe Stunde lang die US-Fernsehindustrie aufs Korn nimmt. Der Matt LeBlanc in der Serie ist allerdings eine verzerrte, aufgeblasene Ausgabe des echten Matt LeBlanc.

"Episodes" bekam seit dem Serienstart 2011 zehn Nominierungen für den renommierten Fernsehpreis Emmy, darunter vier für LeBlanc. 2012 gewann der Schauspieler einen Golden Globe für seine Darstellung in der ersten Staffel.

Die Serie "Friends" hatte LeBlanc und die anderen Hauptdarsteller, darunter Jennifer Aniston und Courteney Cox, zu Stars gemacht. 2004 wurde sie eingestellt. Zu einer möglichen Neuauflage der Sitcom sagte LeBlanc: "Ich denke, es ist das Beste, es der Vorstellung und der Meinung jedes einzelnen zu überlassen, was die Charaktere heute tun."