Ex-Commerzbank-Chef Blessing plant SPAC für Finanz-M&A in Europa

Ruth David und Steven Arons
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Martin Blessing steigt in das Geschäft mit Blankoscheck-Unternehmen ein. Der ehemalige Commerzbank-Chef will mit einem Börsengang Geld für ein Zweckunternehmen einsammeln, das sich auf Deals in der europäischen Finanzindustrie ausrichten wird, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten.

Blessing habe mit mehreren potenziellen Partnern darüber gesprochen, mit einem Börsengang in Amsterdam etwa 300 Millionen Euro aufzunehmen, sagten die Personen, die nicht genannt werden wollten, da die Informationen vertraulich sind. Er werde dabei von Credit Suisse Group AG beraten, hieß es. Andere Banken könnten noch dazustoßen.

Blankoscheck-Unternehmen, auch bekannt als Special Purpose Acquisition Companies (SPACs), bestehen typischerweise aus einem reinen Firmenmantel, der ohne operatives Geschäft an die Börse geht. Ihr Ziel besteht darin, Börsekandidaten zu finden und diese mit den im IPO aufgenommenen Mitteln zu übernehmen. Dieser aus den USA kommende Trend wird auch in Europa immer populärer.

Blessings Pläne könnten sich noch in den Details ändern, hieß es von den Personen. Blessing und Credit Suisse wollten die Informationen nicht kommentieren.

Blessing war nach der Commerzbank AG zu UBS Group AG gewechselt, wo er zeitweise sogar als möglicher zukünftiger CEO im Gespräch war. Er verließ die Schweizer Bank jedoch 2019 im Zuge einer Führungskrise.

Überschrift des Artikels im Original:Ex-Commerzbank CEO Martin Blessing Is Said to Plan Europe SPAC

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