Ex-Boss: Nur so kann Mercedes Red Bull noch stoppen

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Ex-Boss: Nur so kann Mercedes Red Bull noch stoppen
Ex-Boss: Nur so kann Mercedes Red Bull noch stoppen

32 Punkte! So groß ist der Rückstand von Lewis Hamilton bereits auf Max Verstappen.

Der Seriensieger der letzten Jahre im Mercedes steht nach neun von 23 Rennen gehörig unter Druck. (Fahrerwertung der Formel 1)

Ein Gefühl, dass er seit dem verlorenen WM-Kampf 2016 gegen seinen damaligen Teamkollegen Nico Rosberg nicht mehr kannte.

Red Bull hat Mercedes überflügelt

Nun aber kommt die größte Gefahr nicht mehr aus dem eigenen Rennstall, sondern von einem gegnerischen Team, das offensichtlich drauf und dran ist, die schwarz gewordenen Silberpfeile vom Thron zu stoßen – mitsamt Rekordweltmeister Lewis Hamilton.

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Der musste sich Max Verstappen im Red Bull sowohl Mitte Juni in Frankreich geschlagen geben als auch an den beiden folgenden Wochenenden in der Steiermark.

Die Roten Bullen indes sind nun auch in der Teamwertung das Maß der Dinge. "Drei Siege in 15 Tagen stärken das Selbstvertrauen. Man kann dann gefühlt über Wasser gehen", zollte auch Norbert Haug den Österreichern im AvD Motor & Sport Magazin auf SPORT1 Respekt. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Haug: "Red Bull hat einen Sprung gemacht"

"Ich dachte eigentlich, dass beim zweiten Spielberg-Wochenende ein kleiner Konter kommt. Aber der Abstand war eher größer. Red Bull hat noch einmal einen Sprung gemacht", wunderte sich Haug, der 22 Jahre lang für Mercedes gearbeitet hatte. 2008 war er Teamchef von McLaren-Mercedes, als Hamilton zum ersten Mal Weltmeister wurde. (Teamwertung der Formel 1)

Die Überlegenheit der Bullen sei so groß gewesen, dass es "fast so aussah, als könnten Red Bull und Verstappen noch mehr", sagte Haug.

Dass es für den nächsten Grand Prix nun in Hamiltons Heimat nach England geht, sieht er nicht unbedingt als Vorteil an. "Ich war zuversichtlicher vor dem Rennen jetzt als vor Silverstone", bekannte der 68-Jährige.

Mercedes und Hamilton könne jetzt nur eine Maßnahme helfen. "Es muss schon ein Upgrade kommen", sagte er, um sogleich anzumerken: "Damit rechne ich. Mercedes wird schon nachlegen."

Um die Führung wieder zurückzuerobern, müsse nun aber jeder mit anpacken, forderte Haug von seinem Ex-Team: "Man muss jetzt kräftig in die Hände spucken."

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