Ex-Boss: Barcelona hat Messi angelogen

SPORT1
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Beim FC Barcelona ist der Präsidentschaftswahlkampf im vollen Gange. Im Januar wird der neue starke Mann der Katalanen gewählt. Bis dahin rühren die Kandidaten ordentlich die Werbetrommel.

So auch Joan Laporta, der als ganz heißer Kandidat für den Posten gilt. Der Rechtsanwalt leitete die Geschicke des Vereins bereits zwischen 2003 und 2010. Jetzt möchte er den angeschlagenen Riesen zurück in die Erfolgsspur bringen.

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Ein Mann, der eine entscheidende Rolle im Wiederaufbau des FC Barcelona spielt, ist natürlich Lionel Messi. Jeder Präsident des Vereins braucht den argentinischen Ausnahmekönner auf seiner Seite, sonst wird die Arbeit nicht einfacher.

Kritik am FC Barcelona: Laporta schlägt sich auf Messis Seite

Laporta versucht sich nun die Gunst des sechsmaligen Weltfußballers zu sichern. Bei ESPN sagte er, dass der Klub Messi "wiederholt angelogen" habe. "Hinzukommt, dass die Dinge nicht so gelaufen sind wie alle wollten. Er ist an einem Punkt, an dem er immer noch erfolgreich sein und Titel gewinnen möchte."

Den Vorwurf der Lüge würde Messi vermutlich unterschreiben. Der 33-Jährige hätte sich im Sommer eine andere Herangehensweise seines Herzensvereins gewünscht, als er nach 20 Jahren im Klub einen Wechsel forcierte. Der Verein beharrte auf dem laufenden Vertrag und Messi gab schließlich klein bei, doch glücklich war er mit dieser Entwicklung nicht.

Messi habe Vertrauen in Laporta

Laporta hofft, dass Messi durch seine Wahl zum Präsidenten an besser Zeiten im Trikot des FC Barcelona erinnert wird. "Neben dem finanziellen Umschwung liegt die Priorität darauf, Messi ein Angebot zu machen, das ihn überzeugt hier zu bleiben", sagte der Spanier. "Ich hoffe, ich komme rechtzeitig an. Und ich habe einen Vorteil: Messis Vertrauen."

Messi wisse, "dass mein Angebot echt sein wird und dass ich es erfülle. Ich glaube, dass wird sehr helfen und es ist ein Vorteil gegenüber den anderen Kandidaten." Ob ihm sein angeblich gutes Verhältnis zu Messi am Ende hilft, die Wahl zu gewinnen, wird sich am 24. Januar zeigen.