Ex-Banker aus Manhattan wird nach Hundetötung abgeschoben

Ein Chinese erstach in New York einen Terrier-Mischling. (Symbolbild: Getty Images)

Er tötete den Hund seiner Freundin und ließ ihn dann im Müllschlucker verschwinden. Nun wurde ein ehemaliger Banker von einem New Yorker Gericht schuldig gesprochen. Der gebürtige Chinese wird nun in seine Heimat abgeschoben.

Bis heute behauptet Zheheng Feng, aus Notwehr gehandelt zu haben. Der Chinese hatte am 26. Mai 2017 in seiner luxuriösen Wohnung in den New Yorker Sky Apartments den Hund seiner Lebensgefährtin getötet. Das Messer, das er für seine Tat verwendete, sowie den Tierkörper packte er in einen Plastiksack, den er dann im Müllschlucker des Gebäudes entsorgte. Bei dem Hund handelte es sich um einen Terrier-Mischling.

Wie die „New York Post“ berichtet, hat ein Gericht im Manhattan Criminal Court nun entschieden, dass der Mann 30 Tage hinter Gitter muss und im Anschluss des Landes verwiesen wird. Feng hatte ein Visum für die Vereinigten Staaten, wo er als Finanzanalytiker arbeitete. Vor seiner Karriere machte der 25-Jährige seinen Abschluss an der Cornell University im Bundesstaat New York.


Bereits im Juli 2017 wurde der gebürtige Chinese von einem Gericht zu einer Geldstrafe von 10.000 US-Dollar (8000 Euro) sowie zu Sozialstunden in einem Tierheim verurteilt. Die 30 Tage im Gefängnis, die Feng nun absitzen muss, sind laut Richterin Laura Ward deshalb angebracht, weil es sich bei der Tat um ein „besonders abscheuliches“ Verbrechen handle.

Feng behauptet, er habe sich nur gewehrt. Der Polizei sagte er damals in einer ersten Vernehmung: „Der Hund hat mich an den Armen gekratzt, also habe ich ihm in den Bauch gestochen.“ Danach sei alles schnell gegangen: „Der Hund verblutete. Er hat sich nicht mehr bewegt. Er war tot.“ In der Tat konnten Polizeibeamte kleine Kratzspuren an den Armen des Mannes feststellen.

Amerikanischen Boden wird der Mann aber nach seiner Abschiebung nie mehr betreten. In ihrer Urteilsverkündung sagte die Richterin: „Der Beschuldigte bekam in den USA über Jahre eine Ausbildung und einen Job in der Finanzbranche. Er wird weder in die Finanzbranche noch in die USA zurückkehren können.“